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Mann fährt 13 Jahre mit Führerschein seines verstorbenen Vaters

Mann fährt 13 Jahre mit Führerschein seines verstorbenen Vaters

Weil er zu viele Punkte in Flensburg hatte, ist ein 47-jähriger Mann einfach 13 Jahre lang mit einem gefälschten Führerschein gefahren. Am Montagnachmittag ist der papierlose Fahrer der Autobahnpolizei in die Hände geraten.

Dresden. Wie die Polizeidirektion Oberes Elbtal-Osterzgebirge informierte, bemerkte die Besatzung eines Videofahrzeuges der Autobahnpolizei einen Opel Vectra, der äußerst zügig auf der zweispurigen Fahrbahn auf der A17 an der Überleitung zur A 4 Richtung Dresden fuhr. Wegen Fahrbahnschäden ist die Autobahn dort jedoch auf 100 km/h, später sogar auf 80 km/h Höchstgeschwindigkeit begrenzt.

Die Beamten folgten dem Opel und maßen seine Geschwindigkeit. Nachdem sie ein Durchschnittstempo von 123 km/h aufgezeichnet hatten, stoppten sie den Raser auf einem Parkplatz nach der Abfahrt Dresden-Neustadt. Beim Schreiben der entsprechenden Anzeige wurde ein Beamter stutzig, als der im Führerschein stehende Geburtsort nicht mit dem des Personalausweises übereinstimmte.

Die nähere Betrachtung des Dokumentes ergab, dass ein von einem DDR-Personalausweis stammendes Lichtbild eingeklebt war. Außerdem wurden die eingetragenen Beschränkungen auf der Rückseite wegradiert. Damit konfrontiert gab der 47-Jährige zu, bereits seit 1998 wegen Erreichens der Punktegrenze keinen Führerschein mehr zu besitzen. Deshalb fälschte er den Führerschein seines verstorbenen Vaters.

Der Vectra wies zudem einige Unfallspuren auf. Dazu befragt wurde der Mann vollends geständig und räumte ein, im Januar in eine Leitplanke gefahren zu sein und unerlaubt die Unfallstelle verlassen zu haben. Auch sei er mit fremden Autos gefahren. Mit dem PKW einer Bekannten wurde er geblitzt und weil dabei nur ein Verwarngeld zu bezahlen war, kam es nicht zu weiteren Ermittlungen, bei welchen der falsche Führerschein aufgefallen wäre. Den Opelfahrer erwarten nun mehrere Anzeigen.

M.A.

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