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Massenunfall auf der A9: Leipziger Regisseur war eines der vier Todesopfer

Massenunfall auf der A9: Leipziger Regisseur war eines der vier Todesopfer

Dessau-Roßlau. Eines der vier Opfer, die bei der Massenkarambolage vor neun Tagen auf der Autobahn 9 bei Dessau ums Leben kamen, ist der Regisseur Henry Köhler (†49).

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Völlig ausgebrannte Autowracks: Den Rettern bot sich nach der Massenkarambolage auf der A9 bei Dessau-Ost ein erschreckendes Bild.

Quelle: Lutz Sebastian

Der gebürtige Leipziger, der vor allem durch zeitgeschichtliche Dokumentationen („Hitlers Helfer“, „Goodbye DDR“) beim MDR, ZDF, aber auch bei Sat.1 und Arte bekannt wurde, verbrannte nach dem Auffahrunfall am 20. Juni zusammen mit seinem Vater, dem Kameramann Manfred Köhler (72), und dem Tontechniker Andreas Walter (61) in einem Audi.

Das Filmteam soll laut Mitteldeutscher Zeitung auf der Rückfahrt aus Wansleben (Mansfelder Land) in Sachsen-Anhalt gewesen sein, wo Köhler eine Dokumentation über das einstige Konzentrationslager der Nazis vorbereitete. Das Filmmaterial wurde bei dem Unfall vollständig vernichtet.

Henry Köhler lebte zuletzt in Berlin-Köpenick. „Für mich wird mein geliebter Mann Henry in seinen Filmen weiterleben“, teilte seine Frau Ute zu dem tragischen Unfalltod mit. „Die Filme waren sein Leben.“ Die Trauerfeier der Familie ist für den 22. Juli geplant.

Bei dem Massenunfall am 20. Juni kurz vor der A 9-Anschlussstelle Dessau-Ost in Richtung Berlin waren zwei LKW, ein Kleintransporter und fünf Pkw ineinander gefahren. Vier Menschen starben, sechs wurden zum Teil schwer verletzt. Zur Unfallursache hüllen sich Polizei und Staatsanwaltschaft weiter in Schweigen. „Die Ermittlungen laufen noch“, wiederholte Polizeisprecher Steffen Kind am Freitag.

Mehr zum Thema lesen Sie in der Wochenendausgabe der Leipziger Volkszeitung.

Winfried Mahr

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