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Mordfall Gimmlitztal: Mutmaßlicher Täter im Fall der zerstückelten Leiche bleibt in Haft

Mordfall Gimmlitztal: Mutmaßlicher Täter im Fall der zerstückelten Leiche bleibt in Haft

Der Beschuldigte im Fall der zerstückelten Leiche von Reichenau (Osterzgebirge) bleibt in Untersuchungshaft. Die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Dresden verwarf am Montag eine Beschwerde des Mannes gegen den Haftbefehl des Amtsgerichts Pirna.

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Spezialisten der Polizei arbeiten im sächsischen Reichenau (Osterzgebirge) an der Spurensuche.

Quelle: dpa

Der Kriminalist - bis zu seiner Verhaftung Mitarbeiter des Landeskriminalamtes Sachsen - steht im Verdacht, am 4. November 2013 in seiner Pension im Gimmlitztal einen 59-Jährigen getötet, die Leiche zerstückelt und dann in seinem Garten vergraben zu haben.

Der Anwalt hatte ein vom Tatverdächtigen gedrehtes Video vorgelegt, das eine Selbsttötung des Opfers beweisen sollte. Nach Ansicht des Dresdner Landgerichts ergeben sich aus dem Video aber keine „durchgreifenden entlastenden Erkenntnisse“. Das Opfer war ein Geschäftsmann aus Hannover.

Täter und Opfer sollen sich in einem Kannibalismus-Forum im Internet kennengelernt haben. Nach Angaben der Ermittlungsbehörden hatte der unter Verdacht stehende Beamte, ein Kriminalhauptkommissar, bei seiner ersten Vernehmung nach der Festnahme Ende November zugegeben, den 59-Jährigen getötet zu haben - angeblich auf dessen eigenen Wunsch hin. Er verriet auch, wo er die Leichenteile vergraben hatte. Zugleich bestritt er sexuelle oder kannibalistische Motive.

Nach Aussagen seines Anwaltes Endrik Wilhelm hat der Beschuldigte inzwischen Teile seines Geständnisses widerrufen. Wilhelm legte deshalb im Namen seines Mandanten Haftbeschwerde ein. Der mutmaßliche Täter arbeitete bis zu seiner Verhaftung als Schriftsachverständiger für das Landeskriminalamt im Freistaat.

dpa

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