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Nach Razzia: Dresdner Finanzdienstleister wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

Nach Razzia: Dresdner Finanzdienstleister wehrt sich gegen Betrugsvorwürfe

Mit Fassungslosigkeit haben die Verantwortlichen des Dresdner Finanzdienstleisters Infinus AG auf die Hausdurchsuchung am Dienstagnachmittag reagiert. „Wir stehen diesen Vorwürfen mehr als ratlos gegenüber“, sagte Vorstandsmitglied Kewan Kadkhodai am Abend in einer Mitteilung.

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Quelle: dpa

Dresden. Grund für die bundesweite Razzia sei der Vorwurf des „Betrugs und der Schädigung von Anlegern und Investoren“.

Aus Sicht von Infinius seien die Anschuldigungen haltlos. „Gerade in einem so sensiblen Bereich wie dem unseren ist es unausweichlich, auf dem Boden der Gesetze zu arbeiten“, führte Kadkhodai aus. Die Polizeiaktion sei „unverständlich“ und „in ihrer Dramatik kaum noch zu steigern“. Das Unternehmen wolle nun zu einer schnellen Aufklärung beitragen und mit allen Stellen zusammenarbeiten.

Die Razzia des Landeskriminalamtes erfolgte gegen 10 Uhr am Käthe-Kollwitz-Ufer in Dresden sowie an anderen Firmen-Standorten in Deutschland. Lorenz Haase, Sprecher der Staatsanwaltschaft Dresden, sagte am Vormittag: „Die Durchsuchung ist Teil eines Verfahrens gegen mehrere Beschuldigte. Wir ermitteln wegen des Verdachts des Betruges.“

Laut Haase sei Infinus eine Firmengruppe, die sich mit dem Vertrieb von Finanzprodukten befasst habe, sagte Haase weiter. Ob es sich dabei um handelsübliche Aktien und Fonds oder eigene Produkte des Unternehmens handelt, wollte Haase nicht sagen. Bei diesen Geschäften sei es „zu Unregelmäßigkeiten gekommen“, erklärte Haase ohne die Schadenshöhe benennen zu wollen. Bei der Durchsuchung wurden Unterlagen, elektronische Datenträger und Computer sichergestellt.

Infinus bezeichnet sich selbst als Wertpapierhandelshaus und wurde 2002 gegründet.

sl/cs/ra

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