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Polizei schnappt IKEA-Erpresser in Köln – 24-Jähriger forderte sechsstellige Summe

Polizei schnappt IKEA-Erpresser in Köln – 24-Jähriger forderte sechsstellige Summe

Das sächsische Landeskriminalamt (LKA) hat einen mutmaßlichen Erpresser der schwedischen Möbelhauskette IKEA festgenommen. Wie es in einer Mitteilung des LKA vom Montag heißt, konnte der 24-Jähriger am vergangenen Samstag Dank der Hilfe von Kölner Kollegen in der Domstadt am Rhein verhaftet werden.

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Im Dresdner Ikea ist am 13. Juni ein Sprengsatz detoniert.

Quelle: Dominik Brüggemann

Leipzig. Der Tatverdächtige aus Niederkassel soll am 25. Juni in einer E-Mail an den deutschen IKEA-Ableger eine sechsstellige Bargeldsumme gefordert haben. „Alle Maßnahmen zur Übergabe des Geldes an einem Parkplatz in der Nähe von Köln wurden eingeleitet“, berichtet die Polizei. Bereits am Vorabend der Übergabe, am Freitag, kamen die Ermittler dem 24-Jährigen auf die Spur. Laut LKA soll er die Erpressermail aus einem Internetcafe verschickt haben. Am Samstagmorgen gegen 1 Uhr wurde der als Frachtarbeiter tätige Mann an seiner Arbeitsstelle von den Beamten verhaftet.

Schon während der anschließenden Vernehmung habe der 24-Jährige Täterwissen zum Erpresserschreiben offenbart, heißt es im Schreiben des LKA. Eine direkte Verbindung zu den Anschlägen auf die schwedische Möbelhauskette in Dresden, den Niederlanden und Belgien konnten die Ermittler nicht feststellen. Eher sei der Festgenommene ein sogenannter Trittbrettfahrer, der seine finanzielle Lage aufbessern wollte.

Bereits am Samstag wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Dresden ein Haftbefehl gegen den 24-Jährigen wegen versuchter räuberischer Erpressung erlassen. Im Falle einer Verurteilung droht ihm eine Freiheitsstrafe von bis zu 15 Jahren.

In Dresden hatte ein bisher unbekannter Täter am 10. Juni eine Explosion in der Küchenabteilung des Möbelhauses ausgelöst. Dabei waren zwei Kunden leicht verletzt worden, zudem entstand leichter Sachschaden.

mpu

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