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Polizei sucht Zeugen nach Sprengsatz-Anschlag auf Asylbewerberheim

Versuchter Totschlag Polizei sucht Zeugen nach Sprengsatz-Anschlag auf Asylbewerberheim

Eine Explosion erschütterte im Februar eine Flüchtlingsunterkunft im sächsischen Freiberg. Die Ermittlungen dauern an: Jetzt bittet das Operative Abwehrzentrum die Bevölkerung um Hilfe.

Auf das Asylbewerberheim in Freiberg, Am St.-Niclas-Schacht, wurde ein Sprengsatzanschlag verübt. Die Polizei sucht Zeugen.

Quelle: Polizei - Operatives Abwehrzentrum

Leipzig. Nach einem Sprengsatz-Anschlag auf eine Asylbewerber-Unterkunft im sächsischen Freiberg suchen die Ermittler des Operativen Abwehrzentrums (OAZ)  jetzt nach Zeugen. Bereits am Freitag, 13. Februar, zündeten unbekannte Täter eine „unkonventionelle Sprengvorrichtung“ im Flur des Flüchtlingswohnheims. Sieben Menschen wurden verletzt.

Am dem Februar-Abend versetzte eine Explosion gegen 23.15 Uhr die Bewohner der Unterkunft „Am St.-Niclas-Schacht 5“ in Angst und Schrecken. „Die Sprengkraft war intensiv“, bestätigte Kathleen Doetsch vom OAZ am Freitag auf Anfrage von LVZ.de. Das Gebäude wurde beschädigt, Bewohner verletzt.

Zunächst ging die Polizei lediglich von einem Leichtverletzten mit Knalltrauma aus. Im Zuge der Ermittlungen wurde offenbar: Sechs weitere Menschen litten durch die Druckwelle und den Knall an Bauch- und Kopfschmerzen oder Wahrnehmungsstörungen. Die Staatsanwaltschaft Chemnitz ermittele wegen versuchten Totschlags, so das OAZ am Freitag.

5000 Euro Belohnung hat die Polizei nun ausgesetzt für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen. Die Beamten suchen Zeugen, die etwas über an- und abfahrende Fahrzeuge in der Nacht des 13. Februar im Zeitraum von 23 Uhr und 23.20 Uhr im Bereich der Aylbewerberunterkunft oder der Berthelsdorfer Straße sagen können. Auch weitere Beobachtungen, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten, und jegliche Hinweise auf mögliche Tatverdächtige nimmt die Polizeidirektion Chemnitz entgegen.
Zeugen können sich direkt bei der Behörde in Chemnitz, Hartmannstraße 24, melden oder telefonisch unter (0371) 378 49 58 08.

Evelyn ter Vehn

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