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Proteste gegen Rechtsrock-Konzert - 300 Neonazis in Gera

Proteste gegen Rechtsrock-Konzert - 300 Neonazis in Gera

Rund 400 Menschen haben am Samstag mit einem Pfeifkonzert und Trommelmusik gegen eine politische Musikveranstaltung von Rechtsextremisten in Gera demonstriert. Dabei blieb es weitgehend friedlich, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

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Protest gegen Rechtsrock-Konzert in Gera.

Quelle: dpa

Gera. Zu dem NPD-Konzert „Rock für Deutschland“ seien rund 300 Rechte aus dem gesamten Bundesgebiet nach Gera gekommen.

Die Veranstalter hatten mit rund 1200 Teilnehmern gerechnet. Das Konzert sollte gegen 21.00 Uhr zu Ende gehen. An den Gegenveranstaltungen nahmen auch zahlreiche Landes- und Kommunalpolitiker teil, unter anderen Oberbürgermeisterin Viola Hahn (parteilos), Sozialministerin Heike Taubert (SPD), Grünen-Fraktionschefin im Landtag Anja Siegesmund und Linken-Innenpolitikerin Katharina König. Aufgerufen zu Protesten hatten Parteien, Gewerkschaften und Verbände.

Die Neonaziszene traf sich schon zum 12. Mal zu ihrem Festival „Rock für Deutschland“ in Gera, bei dem auch politische Reden gehalten werden. Sowohl die Extremisten-Veranstaltung als auch die Gegenkundgebung fanden in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofes statt. Ein Großaufgebot der Polizei trennte Rechte und Gegendemonstranten. Nach Angaben der Polizeisprecherin waren auch Beamte aus anderen Bundesländern und der Bundespolizei im Einsatz.

Bereits am Freitagabend war ein Neonazi in Gera festgenommen worden. Gegen ihn habe ein Haftbefehl vorgelegen, sagte die Polizeisprecherin. Außerdem notierten die Beamten mehrere Propagandadelikte sowie einen Verstoß gegen das Waffengesetz. Ein Anhänger der Rechten war betrunken mit seinem Auto nach Gera gefahren und in eine Kontrolle geraten.

Hitzige Diskussionen hatte es um Auflagen der Stadt für „Rock für Deutschland“ gegeben. In einem Eilverfahren vor Gericht wurden sie schließlich abgelehnt. Die Stadt hatte zunächst vorgesehen, dass Kinder unter 14 Jahren das Konzert nicht besuchen dürfen. Allerdings wurden einige Lieder verboten.

dpa

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