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Sächsische Schweiz: Defekter Fernseher löst Brand in Asylbewerberheim aus

Sächsische Schweiz: Defekter Fernseher löst Brand in Asylbewerberheim aus

Ein Wohnblock des Asylbewerberheims in Neustadt (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) ist in der Nacht zum Freitag niedergebrannt. Die 48 Bewohner konnten rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, wie das Landratsamt Pirna am Freitag mitteilte.

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Feuerwehrleute löschen das Asylbewerberheim in Neustadt. Es war in der Nacht zum Freitag komplett niedergebrannt.

Quelle: dpa

Neustadt/Pirna. Ein 25-jähriger Mann kam mit Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus. Wahrscheinlich hatte ein defekter Fernseher den Brand verursacht. Der Schaden wurde auf knapp eine Million Euro geschätzt. Nach mehreren Stunden konnte der Brand am Freitagnachmittag jedoch gelöscht werden. Mehr als 70 Feuerwehrleute waren im Einsatz.

„Experten prüfen jetzt, ob das Gebäude überhaupt begehbar ist“, sagte eine Sprecherin des Landratsamtes. Nach Aussagen mehrerer Bewohner hatte am späten Abend ein defekter Fernseher in der zweiten Etage Feuer gefangen. Von dort breiteten sich die Flammen rasch aus. Durch den starken Rauch ist auch der zweite Wohnblock des Asylbewerberheims nicht mehr bewohnbar.

Die Asylbewerber, die vor allem aus Indien, Pakistan, Irak und der Türkei stammen, kamen zunächst in einer Sporthalle unter. Das Landratsamt kündigte an, für alle Betroffenen nach einer alternativen Unterkunft zu suchen. 13 Asylbewerber hätten bereits einen Urlaubsschein gestellt und könnten in den nächsten Tagen bei Verwandten in der Umgebung unterkommen. 30 Menschen werden in Heimen in den Kreisen Görlitz und Bautzen untergebracht, zudem werde mit Wohnungsgesellschaften in Freital und Pirna verhandelt.

Nach Angaben der Polizei konnten zunächst keine Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen werden. „Es ist noch zu heiß, die Kollegen können nicht in das Gebäude“, erklärte ein Sprecher. Voraussichtlich am Samstag wollen Spezialisten nach Spuren suchen. Die Polizei schloss einen politischen Hintergrund in dem Fall jedoch aus.

dpa

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