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„Steinmetz-Prozess“: Haftstrafe für Angeklagten

„Steinmetz-Prozess“: Haftstrafe für Angeklagten

Ein 35 Jahre alter Mann ist wegen des brutalen Überfalls auf einen Steinmetz in Wolmirstedt (Landkreis Börde) zu einer Haftstrafe von sechseinhalb Jahren verurteilt worden.

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Zu sechseinhalb Jahren wurde ein 35-Jähriger wegen des brutalen Überfalls auf einen Steinmetz verurteilt. (Symbolbild)

Quelle: dpa

Magdeburg. Er hatte gestanden, zusammen mit zwei weiteren noch unbekannten Tätern im April 2010 das Opfer auf dessen Grundstück überfallen zu haben, wie ein Sprecher des Landgerichts Magdeburg am Mittwoch sagte.

Die Männer wollten nach Angaben des Verurteilten Geld eintreiben. Das 77 Jahre alte Opfer hingegen hatte erklärt, weder Schulden zu haben noch die Täter zu kennen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig (25 KLs 323 Js 7815/11 (21/11)).

Das Opfer war bei dem Überfall gefesselt, geschlagen und mit einer Waffe bedroht worden. Durch die Schläge des Verurteilten soll der Steinmetz auf einem Auge blind geworden sein. Er hatte zwischenzeitlich in Lebensgefahr geschwebt. Der Steinmetz konnte sich nach eigenen Angaben an Details der Tat nicht mehr erinnern. Die drei Männer hätten aber nach einem Tresor gefragt, den er nicht habe.

Einer der beiden Mittäter hatte zudem den erwachsenen Sohn des Opfers angeschossen. Auch die Frau des Steinmetzes war nach damaligen Polizeiangaben bei dem Überfall verletzt worden. Der Verurteilte war im vergangenen Mai festgenommen worden. Am Tatort hatte er seine Brille verloren.

Das Urteil wegen schwerer räuberischer Erpressung und Körperverletzung ging über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Diese hatte fast fünfeinhalb Jahre Haft verlangt. Der 35-Jährige muss zunächst ins Gefängnis und dann später in eine Entziehungsanstalt. Sobald er dort wegen einer Sucht therapiert wurde, muss der zurück ins Gefängnis.

dpa

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