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Streaming-Portal kinox.to kurzzeitig vom Netz – Betreiber noch immer untergetaucht

Streaming-Portal kinox.to kurzzeitig vom Netz – Betreiber noch immer untergetaucht

Die Seite war vorübergehend offline, doch die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden hatte damit nichts zu tun. Technische Schwierigkeiten führten offenbar dazu, dass kinox.

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Wieder erreichbar: Kinox.to war am Donnerstag kurzzeitig offline. Nach den Betreibern wird noch immer international gefahndet.

Quelle: Screenshot

Dresden/Leipzig. to am Donnerstag über Stunden nicht erreichbar war. Die Fahndung nach den beiden mutmaßlichen Betreibern des Streaming-Portals läuft indes noch immer auf Hochtouren.

„Wir kommen nach wie vor an die Seite nicht ran“, sagte Wolfgang Klein, Sprecher der ermittelnden Generalstaatsanwaltschaft, auf Anfrage von LVZ-Online. Den Fahndern fehlen die Zugangscodes, um das Portal abzuschalten. Daher dürften wohl eher technische Probleme zu dem Blackout geführt haben, wird vermutet. Anders als bei den letzten Ausfällen war die Seite laut Medienberichten diesmal aber auch auf den eingerichteten Alternativdomains zwischen Donnerstagmittag und -abend nicht zu erreichen.

Portal wird weiter mit Filmen und Serien versorgt

Mit den Zugangsdaten sind die beiden mutmaßlichen Betreiber, zwei 25 und 21 Jahre Brüder aus Lübeck, bereits seit dem Sommer auf der Flucht. Nach ihnen wird noch immer mit internationalem Haftbefehl gesucht. Die Ermittler vermuten, dass sich Kastriot und Kreshnik S. bereits vor der Großrazzia Ende Oktober ins Ausland abgesetzt haben. Auch eineinhalb Monate nach der Veröffentlichung von Fahndungsfotos fehlt von ihnen jede Spur.

Unterdessen wird das Portal weiter mit aktuellen Filmen und Serien gefüttert. Klein wollte nicht ausschließen, dass die mutmaßlichen Betreiber – die mit kinox.to Millionen verdient haben sollen – weiter daran arbeiten. Dies müsse aber nicht zwingend der Fall sein, da auf kinox.to nur Streaming-Links gesammelt werden. Die Filehoster, die die Filme bereitstellen, könnten „überall auf der Welt“ stehen, so der Oberstaatsanwalt.

Auch Movie4k.to und weitere Portale noch immer online

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Die beiden untergetauchten Brüder Kastriot und Kreshnik S.

Quelle: LKA Sachsen

Auf Kinox.to, das als Nachfolger des bis 2011 von Leipzig aus betriebenen Portals kino.to entstand, stehen nach Angaben der Ermittler mehr als 1,3 Millionen Filme und Serien zur Verfügung. Auch die Portale Movie4k.to, Boerse.sx und MyGully.com, die weiter online sind, werden den Tatverdächtigen zugerechnet. Gegen sie wird wegen gewerbsmäßiger Urheberrechtsverletzungen, Steuerhinterziehung von mindestens einer Million Euro, Erpressung und auch wegen Brandstiftung ermittelt.

Robert Nößler

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