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Tausende bei 1. Mai-Kundgebungen - Flaschenwürfe gegen Rechten-Demo in Erfurt

Tausende bei 1. Mai-Kundgebungen - Flaschenwürfe gegen Rechten-Demo in Erfurt

Mehrere tausend Menschen haben am Mittwoch zum Tag der Arbeit in Thüringen an Kundgebungen und Demonstrationen der Gewerkschaften und Parteien teilgenommen. Allein die zentrale Veranstaltung des DGB in der Landeshauptstadt nutzten nach Angaben der Veranstalter rund 1100 Menschen, um unter anderem auf die Forderung nach einem Mindestlohn aufmerksam zu machen.

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Neonazi-Aufmarsch zum 1. Mai in Erfurt

Quelle: dpa

Erfurt. Auch Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) und Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) kamen.

Für die Polizei stand aber der angekündigte Aufmarsch von Rechtsextremen im Vordergrund. Bis zum Nachmittag blieb es weitgehend friedlich, es kam nur vereinzelt zu Flaschenwürfen gegen Rechte und Rangeleien mit der Polizei. Da der Lautsprecherwagen der Rechtsextremen der sogenannten freien Kräfte von Gegendemonstranten aufgehalten worden war, verzögerte sich der Beginn der Demo um mehrere Stunden.

Nach Angaben der Polizei hatten sich seit dem Morgen mehr als 1000 Gegendemonstranten an der kurzen Wegstrecke in der Nähe des Hauptbahnhofes versammelt. Erst gegen 15.00 Uhr zogen die knapp 300 Rechten los. Rund 100 Meter weiter wartete eine Sitzblockade von rund 75 Teilnehmern, die erst nach mehrfacher Aufforderung durch die Polizei die Straße räumten.

Insgesamt waren rund 600 Beamte im Einsatz. Am Morgen hatte sich Lieberknecht gemeinsam mit Innenminister Jörg Geibert (CDU) im Führungsstab über den geplanten Einsatz informiert. SPD-Landeschef Christoph Matschie (SPD) zeigte sich zufrieden mit dem besonnenen Einsatz der Polizei und den zahlreichen Gegendemonstranten.

Auch eine Hausbesetzung beschäftigte die Polizei. Mehrere Dutzend Mitglieder einer linken Gruppe besetzten am Morgen das Alte Schauspielhaus neben der Erfurter Oper. Die Stadt habe Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch gestellt, sagte ein Polizeisprecher. Die Lage werde beobachtet. Ob das Haus geräumt wird, stand am Mittag noch nicht fest.

dpa

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