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Verfolgungsjagd in Markranstädt: Flüchtende gefährden Straßenverkehr

Unfallgefahr Verfolgungsjagd in Markranstädt: Flüchtende gefährden Straßenverkehr

Mehr Glück als Verstand: Bei einer Verfolgungsjagd mit riskanten Überholmanövern in Markranstädt konnten mehrere Unfälle nur knapp verhindert werden. Der Fahrer des Fluchtwagens stand unter Drogeneinfluss und hatte keinen Führerschein.

Die Verfolgungsjagd endete glimpflich (Symbolfoto).

Quelle: Leipzig report

Markranstädt. Eine Verfolgungsjagd haben sich in Markranstädt zwei Polizeibeamte und zwei Männer geliefert. Wie die Polizei mitteilte, befuhr am Montagnachmittag um 15 Uhr eine Streife die Straße der Einheit. Ein blaues Auto auf der Gegenfahrbahn kam ihnen bekannt vor, weil es eigentlich stillgelegt war und der Fahrer keinen Führerschein hatte. Die Beamten wendeten und schalteten Blaulicht und Sondersignal ein.

Der Fahrer des Autos gab daraufhin Gas und überholte trotz Gegenverkehrs mehrere Fahrzeuge, stets verfolgt von der Polizei. Im Laufe der wilden Fahrt mussten zwei andere Wagen sowie ein Bus der Leipziger Verkehrsbetriebe Vollbremsungen einlegen, um Unfälle zu vermeiden. Auch fuhr das Fluchtfahrzeug beim Abbiegen über einen Gehweg – Fußgänger waren zu dem Zeitpunkt allerdings nicht unterwegs.

Die Verfolgungsjagd fand erst ein Ende, als das Auto am Ende eines Feldweges über eine Absatzkante aus Stein fuhr und dabei seine Auspuffanlage verlor. Es wurde langsamer und blieb schließlich stehen. Die Beamten hielten die beiden Insassen fest. Beide kommen aus Markranstädt. Der 29-jährige Mann am Steuer hatte keine Fahrerlaubnis. Zudem waren die Kennzeichen Anfang Mai von einem Mobilkran in Pegau gestohlen worden. Der Drogentest verlief positiv auf Amphetamine. Der 20-jährige Beifahrer wurde nach der Überprüfung seiner Personalien entlassen, sein Kumpan musste mit zur Dienststelle kommen.

Die Polizei bittet alle Fahrer, die wegen der Flucht ausweichen oder eine Vollbremsung machen mussten, sich zu melden. Zeugen erreichen das Polizeirevier Südwest in der Leipziger Ratzelstraße 222 oder telefonisch unter der Nummer (0341) 94 600. jas

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