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Weitere Anklage im Fall kino.to - Ermittlungen gegen Leipziger Drahtzieher kurz vor Abschluss

Weitere Anklage im Fall kino.to - Ermittlungen gegen Leipziger Drahtzieher kurz vor Abschluss

Im Verfahren gegen das Internet-Filmportal kino.to hat die Generalstaatsanwaltschaft Dresden eine weitere Anklage erhoben. Bei dem Beschuldigten Michael H. handle es sich um einen Mann aus Zwickau, der bei kino.

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Das illegale Flmportal kino.to ist mittlerweile abgeschaltet. Die Drahtzieher sollen in Leipzig gesessen haben.

Quelle: dpa

Dresden/Hamburg. to für Organisation und Betreuung der Server zuständig gewesen sein soll, heißt es in einem vorab veröffentlichten Bericht des Spiegel. Der Dresdner Oberstaatsanwalt Wolfgang Klein sagte, dass nun das Landgericht Leipzig über die Zulassung der Anklage entscheiden müsse.

Bei den Ermittlungen gegen den mutmaßlichen Chef der illegalen Plattform Dirk B. ist laut Oberstaatsanwalt Klein ebenfalls bald mit Anklage-Erhebung zu rechnen ist. Ende September war eine erste Anklage erhoben worden. Diesem Beschuldigtem wird vorgeworfen, in mehr als einer Million Fällen gewerbsmäßig das Urheberrecht verletzt zu haben.

Anfang Juni hatten Fahnder europaweit Wohnungen, Büros und Rechenzentren durchsucht; etwa in Zwickau, Berlin, Hamburg, München sowie in Frankreich und Spanien. Ein Dutzend der mehr als 20 Beschuldigten ist in U-Haft. Die Drahtzieher des illegalen Netzwerkes sollen in Leipzig gesessen haben. Auf Konten fanden die Ermittler rund 2,5 Millionen Euro. Das Geld wurde beschlagnahmt. Die Film-Plattform ist offline.

kino.to bot Links zu Streaming-Servern an, die zahllose Filme, darunter auch aktuelle Blockbuster, bereitstellten. Die Seite soll zuletzt von täglich mehreren hunderttausend Menschen genutzt worden sein. Beim Streaming wird ein Film oder ein Musikstück im Internet übertragen, ohne dass wie beim Download die entsprechende Datei gespeichert wird. Allerdings werden auch beim Streaming Daten im Arbeitsspeicher abgelegt.

dpa

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