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Zugunglück bei Bad Lausick: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 29-jährigen Transporterfahrer

Zugunglück bei Bad Lausick: Staatsanwaltschaft ermittelt gegen 29-jährigen Transporterfahrer

Die Staatsanwaltschaft Leipzig ermittelt nach dem schweren Zugunglück bei Bad Lausick gegen den Fahrer des Kleintransporters. Der 29 Jahre alte Mann war am Dienstag auf ein Auto gefahren, das an einem halbbeschrankten Bahnübergang stand.

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Nach dem schweren Zugunglück in Lauterbach bei Bad Lausick laufen die Aufräumarbeiten.

Quelle: dpa

Leipzig/Bad Lausick. Dabei schob er den Wagen auf das Gleis. Der 64-jährige Fahrer konnte sich in letzter Minute noch retten.

Ein Regionalexpress erfasste mit einer Geschwindigkeit von vermutlich 115 Kilometern pro Stunde den Wagen. Der Zug entgleiste, 21 Fahrgäste wurden dabei verletzt. Das Auto wurde völlig zerstört. Die Ermittler werfen dem 29-Jährigen aus dem Landkreis Mittelsachsen nun gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr und fahrlässige Körperverletzung vor.

Die Untersuchungen in dem Fall dauerten noch an, deshalb mache die Staatsanwaltschaft auch keine weiteren Angaben zu Einzelheiten.

Drei der beschädigten Waggons sind inzwischen zur Reparatur in ein Bahnwerk nach Kassel gefahren worden. Der Wagen sollte eigentlich vor Ort zerlegt und dann verschrottet werden. Er wird nun der Bahn zufolge in der kommenden Woche über die Straße abtransportiert.

Die nach dem schweren Zugunfall gesperrte Bahnstrecke Geithain-Leipzig soll ab Donnerstagabend wieder frei sein. „Wir rechnen damit, dass die Reparaturarbeiten am späten Nachmittag abgeschlossen sind“, sagte eine Bahnsprecherin in Leipzig. Die Mitteldeutsche Regiobahn will nach eigenen Angaben um 16.04 Uhr den ersten Zug von Leipzig nach Bad Lausick wieder auf die reparierte Strecke schicken.

Der Leipziger Landrat Gerhard Gey (CDU) bedankte sich am Donnerstag bei den Rettern, die den Verletzten geholfen haben. Seinen Angaben zufolge waren insgesamt 383 Rettungskräfte von Feuerwehr, Sanitätsdienst, Polizei und Bahn im Einsatz.

mro/es/dpa

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