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Zwei Festnahmen nach Brandanschlag auf Asylunterkunft in Meißen

Hausdurchsuchungen Zwei Festnahmen nach Brandanschlag auf Asylunterkunft in Meißen

Das Operative Abwehrzentrum der Polizei hat am Mittwoch zwei Männer festgenommen, die für den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft auf der Rauhentalstraße im Juni in Meißen verantwortlich sein sollen.

Das Gebäude kurz nach dem Brandanschlag.

Quelle: pa

Meißen. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei hat am Mittwoch zwei Männer festgenommen, die für den Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft auf der Rauhentalstraße in Meißen verantwortlich sein sollen. Im Juni war in dem noch leerstehenden Gebäude Feuer gelegt worden. Im August gab es einen weiteren Angriff auf das Gebäude, als die Täter in das Haus eindrangen und versuchten, die Wohnungen unter Wasser zu setzen.

Am Dienstag nun durchsuchten Polizisten des OAZ die Wohnungen von sieben Verdächtigen im Alter zwischen 29 und 41 Jahren. Zwei 37 und 41 Jahre alte Männer wurden festgenommen. Beide haben den Tatvorwurf laut Polizei in ihrer Vernehmung eingeräumt.

Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag ein künftiges Asylbewerberheim in Meißen angezündet. Bilder: dpa

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Bei den Durchsuchungen konnten umfangreiche Beweismittel sichergestellt werden. Staatsanwaltschaft und Polizei ermitteln wegen gemeinschaftlicher schwerer Brandstiftung und Sachbeschädigung, wobei den Tätern im Fall der Brandstiftung vom Juni vorgeworfen wird, dass sie bewusst in Kauf nahmen, dass die Flammen auf die bewohnten Nachbargebäude übergreifen könnten.

„Brandanschläge wie in Meißen sind Straftaten. Wer sich außerhalb des Rechtsrahmens bewegt, bekommt die volle Härte des Rechtsstaats zu spüren“, so Innenminister Markus Ulbig (CDU). „Die Ermittlungserfolge sind auch Ergebnis der engen Kooperation von Polizei und Staatsanwaltschaft. Mit dem OAZ und dem Sonderdezernat bei der Generalstaatsanwaltschaft hat der Freistaat schlagkräftige Instrumente gegen fremdenfeindliche Straftäter.“

Bei dem Brand und dem Versuch der Überflutung entstand ein Schaden von insgesamt 110.000 Euro. Inzwischen sind alle Schäden beseitigt, so dass wie ursprünglich geplant Flüchtlinge in das Gebäude einziehen konnten.

sl

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