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15 Prozent der Ex-Schlecker-Verkäuferinnen in Sachsen haben neuen Job

15 Prozent der Ex-Schlecker-Verkäuferinnen in Sachsen haben neuen Job

Jede siebte gekündigte Schlecker-Verkäuferin in Sachsen ist bislang in einem anderen Job untergekommen. Von den 1196 Beschäftigten, die sich im Freistaat bis Mitte Juli arbeitslos gemeldet haben, fanden 175 eine neue Stelle, teilte die Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA) der Nachrichtenagentur dpa in Chemnitz mit.

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In Sachsen hat bisher jede siebte in der Pleitewelle gekündigte Schlecker-Mitarbeiterin wieder einen Job.

Quelle: dpa

Chemnitz. Dies entspricht einem Anteil von 14,6 Prozent.

Die meisten derjenigen, die wieder in Lohn und Brot stünden, hätten in der ersten der beiden Schlecker-Kündigungswellen ihren Job verloren. Die Arbeitsagentur verwies darauf, dass den noch ohne Arbeit dastehenden Ex-Schlecker-Verkäuferinnen immerhin rund 2200 freie Jobs im Bereich Handel, Dienstleistung, Vertrieb und Tourismus gegenüberstünden.

Sachsens Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) hatte Anfang April eine optimistische Prognose gewagt: Es werde gelingen, mehr als 80 Prozent der betroffenen Mitarbeiterinnen in Sachsen binnen eines halben Jahres wieder in eine neue Arbeit zu vermitteln, sagte er damals im Landtag. Die Betroffenen brauchten neue Jobs und keine Transfergesellschaften.

Zuvor hatten bei einer ersten Kündigungswelle mehr als 500 Schlecker-Verkäuferinnen in Sachsen ihre Arbeit verloren. Mit dem Aus der Drogeriekette Ende Juni stieg diese Zahl auf rund 1200 an. Danach brachten die Gewerkschaft Verdi und der Mitteldeutsche Genossenschaftsverband eine Fortführung einzelner Schlecker-Läden als Genossenschaftsläden ins Gespräch. Umgesetzt wurde diese Idee in Sachsen bislang noch nicht.

Ein Vorteil der Schlecker-Beschäftigten sei, dass sie erst kurze Zeit arbeitslos seien, sagte BA-Sprecher Frank Vollgold. Hinzu komme, dass sie meist alleinverantwortlich in ihren Filialen tätig gewesen seien. „Daher sind sie belastbar, verantwortungsbewusst und besitzen ein ausgeprägtes Koordinationsgeschick“, hob Vollgold hervor.

dpa

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