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35 Prozent mehr Fahrgäste auf ICE-Strecke Leipzig/Halle–Erfurt

Neubaustrecke 35 Prozent mehr Fahrgäste auf ICE-Strecke Leipzig/Halle–Erfurt

Mit Eröffnung der neuen Hochgeschwindigkeitstrecke von Leipzig und Halle nach Erfurt sind auch die Fahrgastzahlen deutlich angestiegen. Die Deutsche Bahn verzeichnet seit Dezember 35 Prozent mehr Passagiere auf dem Abschnitt - es fahren allerdings seitdem auch mehr Züge als zuvor.

ICEs auf der Neubaustrecke zwischen Schkeuditz und Erfurt (Archivbild)

Quelle: dpa

Leipzig. Die neue ICE-Trasse Leipzig/Halle–Erfurt, die seit genau 100 Tagen in Betrieb ist, beschert der Deutschen Bahn (DB) mehr Fahrgäste. „Wir sind mit der Auslastung sehr zufrieden“, sagte Birgit Bohle, DB-Vorstandsvorsitzende Fernverkehr am Dienstag. In den ersten zwei Monaten hätten 750. 000 Reisende in den Zügen gesessen – ein Plus von 35 Prozent. Allerdings verkehren auf der Schnellfahr-strecke 63 ICE-Züge – 25 Prozent mehr als zum Fahrplanwechsel vor einem Jahr. Darunter sind Züge der Linie 50 von Dresden über Leipzig nach Frankfurt/Main und Wiesbaden sowie der neu eingeführte Sprinter von Berlin über Halle nach Frankfurt/Main.

Dank der 123 Kilometer langen und 2,8 Milliarden Euro teuren Trasse haben sich die Reisezeiten deutlich verkürzt. Der ICE benötigt für die Strecke zwischen Leipzig und Erfurt nur noch 45 Minuten und ist damit eine halbe Stunde schneller. Zwischen Erfurt und Halle hat sich die Fahrzeit auf 35 Minuten halbiert. Die Pünktlichkeitswerte seien mit 87 beziehungsweise 90 Prozent zufriedenstellend. Anlaufschwierigkeiten gebe es mit dem neuen Zugsicherungssystem ETCS. Insbesondere beim Wechsel von einem Stellwerksbereich zum nächsten gleicht das System die Werte nicht schnell genug ab, sagte der für die Inbetriebnahme zuständige Leiter Artur Stempel. Schon bei Abweichungen im Millisekundenbereich leite das System automatisch die Bremsung ein. Im Mai soll eine neue Software für Abhilfe sorgen.

Der Weiterbau der Trasse bis München geht laut Stempel planmäßig voran. Ab Ende 2017 soll der ICE von Berlin bis München statt bisher sechs nur noch etwas mehr als vier Stunden unterwegs sein. Der Sprinter über Halle soll die Distanz in unter vier Stunden schaffen. Offen ließ die Bahn, ob sie den Sprinter auch über Leipzig fahren lässt. „Technisch möglich ist das“, sagte Stempel. Als Sprinter setzt die Bahn den ICE 3 ein. Um Geschwindigkeiten von bis zu 300 Stundenkilometer abbremsen zu können, ist er mit einer Wirbelstrombremse ausgerüstet. Die Strecke ab Bitterfeld über Leipzig würde für den Einsatz dieser Technik bis 2017 umgebaut, so Stempel. Der ICE 3 könnte dann auch über Leipzig fahren.

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