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Ärzte an Unikliniken streikbereit: 97,4 Prozent dafür - Leipzig erwartet kaum Auswirkungen

Ärzte an Unikliniken streikbereit: 97,4 Prozent dafür - Leipzig erwartet kaum Auswirkungen

Fünf Jahre nach den ersten großen Ärztestreiks an Unikliniken droht erneut ein unbefristeter Mediziner-Ausstand. Bei einer Urabstimmung der Klinikärzte-Gewerkschaft Marburger Bund (MB) votierten 97,4 der an der Abstimmung beteiligten Ärzte für einen Arbeitskampf.

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Die Ärzte der Unikliniken haben sich für einen Streik ausgesprochen.

Quelle: dpa

Berlin. Dies gab der stellvertretende MB-Vorsitzende, Andreas Botzlar, am Freitag in Berlin bekannt. Die Uni-Klinik in Leipzig erwartet allenfalls geringe Auswirkungen, hieß es dort auf Anfrage von LVZ-Online.

Die große Tarifkommission habe nach der Urabstimmung die Uni-Ärzte zum Streik aufgerufen, so der Marburger Bund. Dieser soll flächendeckend am 7. November beginnen. An der Leipziger Universitätsklinik seien nur knapp 80 der rund 520 Ärzte im Marburger Bund organisiert, sagte Sprecher Michael Lindner am Freitag. "Bei der Zahl gehen wir davon aus, dass wir den Betrieb ganz normal aufrecht erhalten können", hieß es. Rund 3100 Menschen sind am Uniklinikum Leipzig insgesamt beschäftigt.

Bisher sei aber noch gar nicht sicher, so Lindner, ob Leipzig überhaupt betroffen sei. "In der Regel werden wir vom Marburger Bund zwei Tage vorher informiert", sagte er.  Komplett ausgenommen von den Streikaktivitäten sind Hessen und Berlin. Diese beiden Länder gehören nicht der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) - der Organisation der Arbeitgeber - an.

Der Marburger Bund hatte die Tarifverhandlungen mit der TdL für die 20.000 Ärzte an Unikliniken Ende September nach fünf ergebnislosen Verhandlungsrunden für gescheitert erklärt. Die Ärztegewerkschaft fordert tarifliche Verbesserungen im Volumen von 6,3 Prozent.

Dies setzt sich aus einer fünfprozentigen linearen Erhöhung und weiteren Verbesserungen zusammen. Die TdL hatte das als nicht akzeptabel zurückgewiesen. Nach MB-Darstellung haben die Länder bislang kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt, lediglich einen finanziellen Spielraum von 3,75 Prozent für zwei Jahre angedeutet.

dpa /lyn

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