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Am Mittwoch Streik in Sachsen – Leipziger Stadtreinigung und Kita beteiligt

Am Mittwoch Streik in Sachsen – Leipziger Stadtreinigung und Kita beteiligt

Um ihre aktuelle Forderung nach mehr Gehalt zu untermauern, hat die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die Angestellten im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen für Mittwoch zu einem sachsenweiten Warnstreik aufgerufen.

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Verdi ruft zu Warnstreiks auf.

Quelle: Dominique Leppin

Leipzig. Möglich ist demnach, dass sich in Leipzig die Beschäftigen der Stadtreinigung am Arbeitskampf beteiligen. Auch Kindertagesstätten sind von dem Ausstand betroffen. Eltern des Kindergartens in der Leipziger Reichelstraße wurde am Dienstag darüber informiert, dass die Einrichtung bestreikt wird. Die Betreuungseinrichtung der Leipziger Pestalozzi-Lernförderschule in der Hannoverschen Straße soll ebenfalls bestreikt werden. Der Fahrdienst bleibt jedoch gewährleistet, auch werden sich die Lehrer nach Ende des Unterrichts der Kinder annehmen. Die Zivilangestellten der Leipziger Bundeswehreinrichtungen wollen sich ebenfalls dem Verdi-Aufruf anschließen.

Als weitere Streik-Standorte nannte Verdi das Bundeswehrdienstleistungszentrum sowie das Wasser- und Schifffahrtsamt in Dresden, die Stadtverwaltungen in Chemnitz und Zwickau, Kindertagesstätten in Freital und die Vogtlandsparkasse in Plauen. Eine Arbeitsniederlegung ist auch am Truppenübungsplatz Weißkeissel bei Niesky denkbar.

"Wir werden natürlich rausgehen", betonte die Geschäftsführerin von Verdi Leipzig-Nordsachsen, Ines Jahn, auf LVZ-Nachfrage. In den vergangenen zehn Jahren habe es im öffentlichen Dienst Reallohn-Verluste von acht Prozent gegeben. "Jetzt ist die Frage, wie man diese Verluste ausgleichen kann", so Jahn weiter. Konkrete Angaben zu weiteren Orten und Dauer der angekündigten Arbeitskämpfe wollte sie jedoch nicht machen.

Die erste Verhandlungsrunde über die Tarife im öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen blieb in der vergangenen Woche ohne Ergebnis. Verdi fordert ein Gehaltsplus von 6,5 Prozent, mindestens aber 200 Euro für die Angestellten. Von Arbeitgeberseite wurden die Forderungen bisher als zu hoch abgewehrt.

Matthias Roth/Felix Kretz

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