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Ansturm auf neuen Panamera aus Leipzig: Mehr Bestellungen als erwartet

Publikumspremiere beim Autosalon Paris Ansturm auf neuen Panamera aus Leipzig: Mehr Bestellungen als erwartet

Der neue Porsche Panamera aus Leipzig wird schon vor dem eigentlichen Verkaufsstart zum Renner. Das bestätigte Porsche am Rande der Publikumspremiere des Modells am Donnerstag in Paris.

Beim Autosalon Paris (Mondial de l’Automobile) wird der Porsche „Panamera 4 e-hybrid“ präsentiert.

Quelle: dpa

Leipzig. Der neue Porsche Panamera aus Leipzig wird schon vor dem eigentlichen Verkaufsstart zum Renner. „Bei den Vorbestellungen liegen wir über unseren Erwartungen“, sagte Porsche-Vertriebschef Detlev von Platen am Rande der Publikumspremiere des Modells am Donnerstag beim Autosalon Paris. „Das Auto kommt wie eine Granate an.“ Dabei kommt es erst am 5. November in die Autohäuser, in China und den USA sogar erst im Januar.

Für das breite Publikum war das Auto bisher nicht einmal zu sehen. Das ändert sich nun: Auf dem Autosalon in Paris (1. bis 16. Oktober) feiert die zweite Generation des Erfolgsmodells sein Messedebüt. Weltpremiere hatte der Neue schon Ende Juni vor geladenen Gästen in Berlin. Seitdem kann er auch bestellt werden. „Und die Resonanz ist sensationell“, sagte Porsche-Chef Oliver Blume. Das habe man auch bei der jüngsten Schulung der eigenen Händler in Leipzig gemerkt. „Die waren alle begeistert von dem Auto“, berichtete Porsche-Chef Oliver Blume. 1800 Händler aus aller Welt waren seit Ende August in sechs Durchgängen nach Leipzig gekommen, um das neue Modell kennenzulernen.

Die Serienproduktion in Leipzig läuft seit Juni. Pro Jahr will Porsche mehr als 30 000 Exemplare des Neuen verkaufen, kündigte von Platen an. „Beim alten Modell lagen wir ja in der Spitze bei rund 30 000. Das wollen wir übertreffen.“ Dabei hatte sich die erste Generation schon besser als geplant verkauft: Eigentlich hatte Porsche nur 20 000 Stück pro Jahr angepeilt. Im besten Jahr 2012 wurden es dann 29 030. Wichtigster Absatzmarkt war China, wohin bis Ende 2015 gut 28 Prozent aller Panamera geliefert wurden. Die USA folgten dicht dahinter mit knapp 27 Prozent.

Hybrid-Version und erstmals ein Kombi

Anders als der Vorgänger wird der neue Panamera komplett in Leipzig gebaut. Bei der ersten Generation, die 2009 angelaufen war, kamen die lackierten Karosserien noch per Zug aus dem VW-Werk in Hannover, in Leipzig wurde nur montiert. Für die Komplettfertigung in Leipzig hatte Porsche noch einmal 500 Millionen Euro investiert, unter anderem einen neuen Karosseriebau errichtet. 600 Jobs entstanden neu. Insgesamt hat das Werk jetzt mehr als 4000 Mitarbeiter,

Erstmals in Paris gezeigt wurde jetzt die Hybrid-Version. Der Panamera 4 E-Hybrid genannte Plug-in-Hybrid hat neben einem V6-Turbobenziner mit 330 PS zusätzlich einen 136-PS-Elektroantrieb – und begnügt sich im Normzyklus mit 2,5 Litern auf 100 Kilometer. Lieferbar ist er ab April 2017. Eine weitere Hybrid-Version soll später folgen, bestätigte Blume.

Fest gesetzt ist dieses mal auch ein Kombi – der erste, den Porsche baut. Vor genau vier Jahren hatte Porsche in Paris den Sport Turismo als Studie vorgestellt, noch auf Basis der ersten Panamera-Generation. Mit der zweiten Generation wird er jetzt Wirklichkeit, „Der Sport Turismo wird kommen“, sagte Blume. „Und er wird ein Leipziger, das ist sicher.“ Wann der Kombi kommt? „Lassen Sie sich überraschen.“ Medienberichten zufolge soll er aber schon im kommenden März auf dem Genfer Autosalon stehen.

VW enthüllt E-Auto-Studie

Größer als Porsche trumpfte in Paris die Konzernmutter Volkswagen auf. Am Messestand gleich neben Porsche blies VW zum Angriff auf den zweiten Leipziger Autobauer BMW: Die in Paris enthüllten E-Auto-Studie ID soll direkt gegen den BMW i3 aus Leipzig antreten. Allerdings erst in vier Jahren. „Der kommt 2020 auf den Markt“, kündigte VW-Markenchef Herbert Diess an. Wie der BMW i3 wurde der ID konsequent als E-Auto entwickelt – und soll mit einer Reichweite von bis zu 600 Kilometern glänzen. „Außen kompakt wie ein Golf, innen geräumig wie ein Passat – und das zum Preis eines Gold Diesel“, warb Diess, der im vergangenen Jahr von BMW zu VW gewechselt war, schon einmal für das Modell. „Der wird dann voraussichtlich den E-Golf ersetzen.“

Ob das der Stromer ist, der ab 2020 in Dresden gebaut werden soll, wo seit dem Stopp der Phaeton-Montage im Frühjahr die Produktion ruht? Diess hielt sich noch bedeckt. „Wo der ID gebaut wird, ist noch nicht entschieden“, sagte er der LVZ. VW hatte kürzlich angekündigt, in der derzeit brachliegenden „Gläsernen Manufaktur“ ab dem kommendem Jahr wieder Autos zu bauen. Und dabei soll es sich um E-Mobile handeln, bestätigte Diess. „Da geht es aber zunächst eher um ein Modell aus dem Bestand.“ E-Golf oder E-Up wären also denkbar. 2020 wird dann mit einem komplett neuentwickelten Stromer aus Dresden gerechnet

Dafür käme dann nicht nur der jetzt gezeigte ID in Betracht. „Ab 2020 werden wir eine ganze Familie von E-Autos starten“, kündigte Diess an, Ein Coupé, ein SUV und eine Limousine könnten dem kompakten ID folgen. „Bis 2025 wollen wir Marktführer bei Elektroautos sein.“ Als erster Hersteller soll VW dann eine Million Elektroautos bauen“, kündigte Diess an. Der ID sei hier der erste Schritt. Mehr als 30 E-Modelle sollen dann konzernweit im Sortiment sein. Basis ist der neue Modulare Elektrifizierungsbaukasten (MEB), der beim ID erstmals als Plattform dient.

Selbst die eigentlich schon abgeschriebene Idee eines Elektro-Phaetons will Diess ganz abhaken. „Der Phaeton ist nicht ganz tot“, sagte er. „Es gibt durchaus Überlegungen, einen neuen Phaeton zu machen, dann aber rein elektrisch.“ Hohe Priorität habe das für VW derzeit aber nicht.

Von Frank Johannsen

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