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Arbeitslosenzahl sinkt bundesweit unter drei Millionen - Sachsen liegt bei 10,7 Prozent

Arbeitslosenzahl sinkt bundesweit unter drei Millionen - Sachsen liegt bei 10,7 Prozent

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 118 000 auf 2 960 000 gesunken. Das waren 276 000 weniger als vor einem Jahr, wie die Bundesagentur für Arbeit (BA) am Dienstag in Nürnberg mitteilte.

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Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Mai um 118 000 auf 2 960 000 gesunken.

Quelle: dpa

Nürnberg. Die Arbeitslosenquote nahm um 0,3 Punkte auf 7,0 Prozent ab. Vor einem Jahr hatte sie bei 7,7 Prozent gelegen. In Sachsen lag die Quote bei 10,7 Prozent, in Sachsen-Anhalt bei 11,5 Prozent und in Thüringen bei 8,7 Prozent.

Sachsen profitierte wie die anderen Bundesländer auch von der Frühjahrsbelebung. „Besonders in den Außenberufen und im verarbeitenden Gewerbe konnten viele Menschen einen Job aufnehmen", sagte Konstantine Duscha, Geschäftsführerin Grundsicherung der Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit, in Chemnitz. Für den Juni 2011 rechnet sie mit einem weiteren Rückgang der Arbeitslosenzahl.

Im Mai 2011 waren in Sachsen 227.843 Menschen arbeitslos gemeldet, rund 29.400 weniger als vor einem Jahr. Die schlechteste Quote im Freistaat hatte erneut der Amtsbezirk Leipzig mit 12,6 Prozent. Am besten stand der Bezirk Annaberg-Buchholz mit 9,4 Prozent da.

Dank der guten Auftragslage suchten vielen Unternehmen nach Arbeitskräften und böten damit in wachsendem Umfang auch Arbeitslosen eine Jobchance. Allianz-Volkswirt Rolf Schneider ist deshalb überzeugt: „Die Erwerbslosenzahl wird bis Jahresende unter drei Millionen bleiben.“ Erst mit der Winterarbeitslosigkeit im Januar und Februar dürften in Deutschland wieder mehr als drei Millionen Jobsucher gezählt werden. Zuletzt war die 3-Millionen-Grenze im November 2010 unterschritten worden.

Leicht gedämpft wurde die Arbeitsmarkteuphorie lediglich von der Bundesagentur für Arbeit (BA); sie berichtete von einer leicht gesunkenen Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften - zum ersten Mal seit Monaten. Der entsprechende Beschäftigungsindex der BA sank um zwei auf 164 Punkte. „Inwieweit das leichte Minus das Überschreiten der maximalen Arbeitskräftenachfrage dieses Aufschwungs anzeigt oder ob die Nachfrage nochmals ansteigt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen“, urteilte die Bundesagentur.

Die Bankenvolkswirte beurteilen die Lage dennoch ungeteilt positiv: „Der Jobaufschwung wird weitergehen“, stellte etwa HypoVereinsbank-Volkswirt Alexander Koch fest. Und auch Commerzbank-Volkswirtin Ulrike Rondorf ist zuversichtlich: „Die Firmen investieren weiter und müssen deshalb mehr Leute einstellen.“ Selbst die steigenden Energiepreise und die EU-Schuldenkrise dürften nach Prognosen der Fachleute weder Konjunktur noch Arbeitsmarkt in den kommenden Monaten trüben.

mro/dpa

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