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Arbeitsmarkt in Sachsen nimmt Fahrt auf - bester Wert seit Juli 1991

Arbeitsmarkt in Sachsen nimmt Fahrt auf - bester Wert seit Juli 1991

Nürnberg.Der Arbeitsmarkt in Sachsen nimmt zum Ende des Sommers wieder Fahrt auf. Wie die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit am Mittwoch in Chemnitz mitteilte, waren im August noch rund 217 000 Menschen ohne Arbeit - etwa 2500 weniger als im Juli.

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In Sachsen war die Lage freundlicher. Dort nahm der Arbeitsmarkt zum Ende des Sommers wieder Fahrt auf.

Quelle: dpa

Das sei die geringste Arbeitslosigkeit seit Juli 1991, hieß es. Damals waren rund 215 000 Menschen arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosenquote sank verglichen mit dem Vormonat um 0,1 Punkte auf 10,2 Prozent. Vor zwölf Monaten hatte die Quote noch bei 11,2 Prozent gelegen.

Deutschlandweit ist die Zahl der Arbeitslosen hingegen leicht gestiegen. Laut der Bundesagentur in Nürnberg nahm sie um 5000 auf rund 2,95 Millionen zu. Das waren aber noch immer 238 000 weniger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 7,0 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 7,6 Prozent gelegen.

„Sachsen verzeichnet bezogen auf den Vorjahresmonat zum vierten Mal in Folge den höchsten Rückgang der Arbeitslosenquote im Bundesvergleich. Das zeugt von der besonderen Dynamik des sächsischen Arbeitsmarktes“, betonte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP). Davon profitierten auch die Langzeitarbeitslosen. Deren Zahl sei seit August vergangenen Jahres um fast 10 500 gesunken.

„Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt weiterhin stabil“, sagte die Chefin der Regionaldirektion, Jutta Cordt. „Die sächsische Wirtschaft befindet sich in einer soliden Phase.“ Im September werde sich mit der Herbstbelebung der Trend fortsetzen.

Cordt zufolge profitierten vor allem die Zeitarbeit, das Verarbeitende Gewerbe und der Logistikbereich. Aber auch im Handel, im Gastgewerbe und im Bau seien deutlich mehr Menschen beschäftigt als vor einem Jahr. Allerdings habe die Vollzeitbeschäftigung ihr Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht.

Zudem gebe es Gewinner und Verlierer, sagte Cordt. Mit Sorge beobachte sie, „dass die Menschen ab 50 Jahren weniger von der wirtschaftlichen Entwicklung profitieren als andere“. Diese machten mit einem Anteil von mehr als einem Drittel die größte Gruppe der Arbeitslosen aus. „Hier sehe ich noch ein solides Potenzial, das noch stärker nachgefragt werden sollte“, appellierte Cordt an die Personalchefs.

Die niedrigste Arbeitslosenquote verzeichneten im August mit 8,8 Prozent die Arbeitsagenturen Pirna in der Sächsischen Schweiz und Plauen (Vogtland). Annaberg-Buchholz im Erzgebirge kam auf 8,9 Prozent. Schlusslicht bleibt der Agenturbezirk Leipzig mit 12,3 Prozent. 

dpa

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