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Aus für die Milchquote - Sachsens Bauern sehen nun neue Marktchancen

Aus für die Milchquote - Sachsens Bauern sehen nun neue Marktchancen

Mit dem Aus für die EU-weit geltende Milchquote hoffen Sachsens Bauern auf neue Marktchancen. „Unsere sächsischen Bauern sind mehrheitlich der Meinung, dass es gut ist, dass die Quote ausläuft“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes, Manfred Uhlemann.

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(Symbolfoto)

Quelle: dpa

Leipzig. Das Ende nach 30 Jahren biete mehr Chancen als Risiken.

Bisher habe Europa am weltweiten Wettbewerb nur eingeschränkt teilnehmen können, so Uhlemann. Die Milchquote läuft am 31. März aus. Sie war eingeführt worden, um die Preise für Milchprodukte zu stabilisieren. „Die Quote hat nicht für stabile Preise in Europa gesorgt“, betonte der Verbandsvorsitzende. Zudem würden die Bauern jetzt entlastet, denn für jeden über der Begrenzung liegenden Liter Milch mussten sie eine Strafgebühr zahlen.  

„Wir hatten jetzt zwei Jahre lang gute Weltmarktpreise“, sagte Uhlemann. „Die Bauern sehen gute Chancen, dass man auf dem Weltmarkt Wertschöpfung generieren kann“, betonte er. Hier liege aber auch das Risiko.  „In den letzten zwei Jahren war der Markt sehr aufnahmefähig“. Doch der weltweite Milchmarkt schwanke. Schwierig werde es, wenn die Nachfrage sinke. Deshalb fordere der Verband eine steuerneutrale Risiko-Ausgleichsrücklage.

In guten Jahren könnten sich Bauern eine solche finanzielle Vorsorge zurücklegen, um schwere Zeiten besser zu überstehen, betonte Uhlemann. Nach seinen Angaben gibt es in Sachsen rund 900 Milchbauern. Die Quote für Sachsen lag bei 1,6 Millionen Tonnen Milch pro Jahr.

Schnittkäse am beliebtesten

In Sachsen kommen nach Angaben des Milchindustrie-Verbandes durchschnittlich knapp 140 Milchkühe auf jeden Halter. Spitzenreiter ist Brandenburg mit 224 Tieren pro Milcherzeugerbetrieb, gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern mit 214 Milchkühen.  

2013 hat jeder Bundesbürger laut Verband im Schnitt 90,4 Kilogramm Frischmilcherzeugnisse konsumiert. Dazu kamen 24,4 Kilogramm Käse und 6 Kilo Butter. Den Angaben zufolge lag damit der Käse-Konsum in Deutchland so hoch wie nie zuvor. Am liebsten essen die Deutschen Schnittkäse. Von Frischkäse lassen sie sich immerhin durchschnittlich 7 Kilo schmecken.

lvz

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