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Ausbildungsmarkt: Einigen Berufen gehen die Bewerber aus

Sachsen Ausbildungsmarkt: Einigen Berufen gehen die Bewerber aus

Die Chancen auf einen Ausbildungsplatz sind für Schulabgänger so gut wie lange nicht. Es gibt mehr freie Stellen als Bewerber. Für einige Berufe gibt es allerdings kaum noch Interessenten.

Jugendliche haben gute Chancen auf dem Ausbildungsmarkt.

Quelle: dpa

Chemnitz. Bei einigen Berufen wird für die Unternehmen die Suche nach Azubis immer schwieriger. Die Zahl der Bewerber nehme ab, die Lieblingsberufe blieben hingegen gleich, teilte die Regionaldirektion Sachsen der Bundesagentur für Arbeit in Chemnitz mit. So lege sich mehr als ein Drittel der Jungen und Mädchen auf etwa zehn von insgesamt 350 Ausbildungsberufen fest. Am Ende hätten oft viele der Jugendlichen keinen Ausbildungsvertrag, obwohl es noch freie Lehrstellen gebe.

Die Schüler sollten sich Alternativen deshalb nicht verschließen, hieß es. Laut Arbeitsagentur gibt es bei Berufen wie Produktionsmechaniker-Textil, Flachglasmechaniker, Packmitteltechnologe oder Medientechnologe-Druckverarbeitung mit je etwa 20 bis 30 freien Lehrstellen nur je 1 bis 2 Interessenten. Beim Mechatroniker-Kältetechnik, Elektroniker, Verfahrensmechaniker oder dem Fachmann für Systemgastronomie entfielen auf jeden Bewerber rund zehn freie Ausbildungsplätze.

Zu den beliebtesten Berufe gehören hingegen schon seit Jahren bei den Mädchen die Verkäuferin, die Einzelhandelskauffrau, die Medizinische Fachangestellte oder die Friseurin. Bei den Jungen stehen der Kraftfahrzeugmechatroniker, der Mechatroniker allgemein, der Industriemechaniker, der Zerspanungsmechaniker, Tischler, Berufe im Handel oder auch der Koch hoch im Kurs.

Aktuell gibt es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber - etwa 11 200 Stellen sind frei, rund 10 200 Schüler suchen noch. In der Summe ist das Verhältnis seit Beginn der Bewerbungen seit Oktober mit fast 17 000 Bewerbern und rund 16 750  Ausbildungsplätzen nahezu ausgeglichen. 2005 mussten sich noch sich noch mehr drei Jugendliche um einen Ausbildungsplatz bemühen. Aber auch wegen nicht ausreichender Leistungen der Schüler bleiben laut Arbeitsagentur jedes Jahr Ausbildungsstellen unbesetzt. Die Arbeitgeber werden deshalb ermahnt, auch schwächeren Bewerbern eine Chance geben.

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