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BMW unterbricht wegen Flugverbot Produktion – Leipziger Werk nicht betroffen

BMW unterbricht wegen Flugverbot Produktion – Leipziger Werk nicht betroffen

BMW unterbricht infolge der europaweiten Flugverbote wegen der Vulkanaschewolke seine Produktion an den deutschen Standorten. Bereits am Dienstagnachmittag wurden die Bänder zur Spätschicht im Werk in Dingolfing angehalten, sagte ein Sprecher des Münchner Autobauers.

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Wegen des Flugverbots unterbricht der Autobauer BMW an mehreren deutschen Standorten seine Produktion.

Quelle: Volkmar Heinz

München/Leipzig. Danach sollten die Werke in Regensburg und München am Mittwoch und am Donnerstag folgen. Das Leipziger Werk sei von dem Produktionsstopp nicht betroffen, sagte Pressesprecher Michael Janßen auf Anfrage von LVZ-Online.

Insgesamt muss an den deutschen Standorten die Fertigstellung von rund 7000 Fahrzeugen verschoben werden. Bisher geht BMW davon aus, die Produktion am Freitag wieder aufnehmen zu können.

Grund für die Unterbrechung seien Lieferengpässe vor allem bei Elektronikbauteilen, die per Luftfracht geliefert würden. Der Konzern führe bereits Gespräche mit dem Betriebsrat, um die ausgefallene Produktion möglichst rasch aufzuholen. Die Arbeitsausfälle würden ohne größere Probleme etwa über Zeitkonten der Mitarbeiter ausgeglichen, hieß es.

„In Leipzig läuft die Produktion ganz normal weiter“, teilte BMW-Sprecher Janßen mit. Aufgrund des Flugverbots würden derzeit keine Lieferengpässe erwartet. Sollte das Verbot jedoch bis Ende der Woche verlängert werden, könne auch das Leipziger Werk betroffen sein.

Bei VW laufe die Produktion an den Konzernstandorten nach wie vor uneingeschränkt, sagte ein Sprecher am Dienstag. Aufgrund der eingeleiteten logistischen Maßnahmen sei die Fertigung bis auf weiteres gesichert. Auch bei Audi sei eine Unterbrechung der Produktion nicht notwendig, noch gebe es keine Beeinträchtigungen, hieß es bei der Volkswagen-Tochter in Ingolstadt. Auch beim Lastwagen-und Dieselmotorenhersteller MAN gibt es nach Auskunft des Unternehmens derzeit keine Probleme in der Fertigung.

dpa/nöß

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