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BMW will ab 2014 neues Modell in Leipzig bauen – Werk wird für Frontantrieb-Fahrzeuge erweitert

BMW will ab 2014 neues Modell in Leipzig bauen – Werk wird für Frontantrieb-Fahrzeuge erweitert

Das Leipziger BMW-Werk soll für die Produktion von Autos mit Frontantrieb ausgebaut werden. Derzeit laufen die Planungen, dass ab 2014 die ersten Fahrzeuge dieser Art, wie der neue Active Tourer, in der Messestadt vom Band rollen können.

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Könnte ab 2014 im Leipziger BMW-Werk gebaut werden: der neue Active Tourer mit Frontantrieb.

Quelle: BMW

Leipzig. „Wir bereiten uns darauf vor, dass Leipzig das erste Werk sein wird, das einen frontangetriebenen BMW baut“, sagte Werkssprecher Jochen Müller am Montag gegenüber LVZ-Online.

Die neue Antriebs-Plattform ist eine Revolution bei BMW: Bislang bauen die Münchner ausschließlich Autos mit sportlichem Heck- oder Allradantrieb. In Leipzig werden derzeit mehrere Varianten des 1er sowie der Kompakt-Geländewagen X1 produziert. Zu neuen Modellen wollte sich Müller zwar noch nicht festlegen, im Gespräch sei jedoch der Active Tourer. Die bislang nur als Konzeptstudie vorgestellte Großraumlimousine feierte Ende September als Elektro-Hybrid-Modell auf dem Pariser Autosalon Weltpremiere. Der Mini-Van soll 2014 auf den Markt kommen und der B-Klasse von Mercedes im Premium-Segment Konkurrenz machen.

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Leipzig. Der Autobauer BMW drückt beim Ausbau seines Leipziger Werkes aufs Gas. Neben dem Aufbau der Produktion von Elektroautos für 400 Millionen Euro werde zusätzlich ein dreistelliger Millionenbetrag für einen neuen Karosseriebau und in den Ausbau des Presswerkes investiert, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

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Zahl der Mitarbeiter in Leipzig soll erhöht werden

Mit der Produktions-Entscheidung für Leipzig würde das 2005 in Betrieb genommene Werk weiter wachsen. Derzeit wird es bereits für rund 400 Millionen Euro für die Produktion von Elektroautos ausgebaut. Die neuen Modelle i3 und i8 sollen ab Ende 2013 vom Band rollen. Rund 800 neue Mitarbeiter werden dafür eingestellt.

Durch die Frontantrieb-Modellreihe soll die Zahl der Mitarbeiter in Leipzig weiter erhöht werden, kündigte Müller an. Das Presswerk und der Karosseriebau würden dafür erweitert. „Die Zukunftsfähigkeit des Standortes vergrößert sich damit deutlich, weil wir die Flexibilität und die Fertigungstiefe erhöhen“, so der Werkssprecher.

BMW investiert mehr als eine Milliarde Euro in Werks-Erweiterungen

Wie das Fachblatt Automobilwoche zuvor unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet hatte, entwickelt BMW seine neue Frontantriebs-Plattform vor allem für kleinere Baureihen, um Kosten bei Entwicklung, Einkauf und Produktion zu sparen. Die technische Zusammenführung der Marken BMW und Mini erfordere an mehreren Standorten hohe Investitionen für den Umbau der Produktionsanlagen.

In Regensburg gibt BMW bis 2015 rund 360 Millionen Euro, in Großbritannien rund 940 Millionen Euro für den Umbau der Mini-Werke in Oxford, Swindon und Hams Hall aus. Wie viel der weitere Ausbau des Leipziger Werks kosten soll, ist noch unklar.

Robert Nößler

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