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Bei Bombardier keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2019

Zugbauer Bei Bombardier keine betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2019

Vor drei Monaten hat der Zugbauer Bombardier einen Weg aus den roten Zahlen in Deutschland vorgezeichnet. Nun wurde dazu ein Vertrag unterschrieben. Viele Arbeitsplätze könnten wegfallen.

Die Stellenstreichungen beim Zugbauer Bombardier Transportation sollen wie geplant ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen. (Archivbild)

Quelle: dpa

Berlin. Die Stellenstreichungen beim Zugbauer Bombardier Transportation sollen wie geplant ohne betriebsbedingte Kündigungen ablaufen. Diese würden bis Ende 2019 ausgeschlossen, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer in einer Betriebsvereinbarung festgelegt haben. Nun beginnen die Verhandlungen über einen Sozialplan und die Konditionen für freiwillige Vertragsauflösungen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Bombardier will bundesweit in den nächsten drei Jahren bis zu 2200 seiner 8500 Arbeitsplätze abbauen, um in Deutschland wieder profitabel zu werden. "Mit dem Interessenausgleich ist nun der Weg frei, die Maßnahmen für eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit von Bombardier in Deutschland zügig umzusetzen", sagte der Deutschland-Chef des Unternehmens, Michael Fohrer.

Am stärksten betroffen sind nach einem Aufsichtsratsbeschluss vom Juni die größten Standorte Hennigsdorf bei Berlin sowie Görlitz in Sachsen. Der Beschluss des Kontrollgremiums führte nun zu der Betriebsvereinbarung. "Der Weg der Veränderung des Unternehmens in Richtung sozialer Absicherung und Zukunftsorientierung wird damit präzise beschrieben", meinte die IG Metall zu der Einigung.

Sie umfasst nach Gewerkschaftsangaben auch die künftigen Aufgaben der deutschen Standorte, Investitionszusagen sowie bessere Mitbestimmungs- und Kontrollmöglichkeiten für den Betriebsrat. "Die Frage von tariflichen Zugeständnissen spielte im Rahmen der Verhandlungen keine Rolle mehr." Die Gewerkschaft hatte im Zuge der Verhandlungen kritisiert, dass das Management auch über Arbeitszeit sowie Urlaubs- und Weihnachtsgeld verhandeln wollte.

LVZ

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