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Beschäftigungsrekord in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie

Nach Umsatzrekord Beschäftigungsrekord in der sächsischen Metall- und Elektroindustrie

In der Metallbranche gibt es so viele Beschäftigte wie seit den frühen 90er-Jahren nicht mehr. Vor allem die boomende Autoindustrie braucht Mitarbeiter - und stellt fleißig ein. Die Stimmung in der Branche sei dennoch verhalten, so ein Sprecher des Unternehmensverbandes Sachsenmetall.

Quelle: dpa

Dresden/Chemnitz. Die sächsische Metall- und Elektroindustrie hat in den ersten Monaten des Jahres einen Beschäftigungsrekord verbucht. Im März legte die Zahl der Beschäftigten um 6500 (+3,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat zu. Damit gab es in der Branche insgesamt rund 177 000 Beschäftigte -
so viele wie seit 1992 nicht mehr. „Wir eilen von Rekord zu Rekord“, sagte Volkswirt Lars Kroemer vom Unternehmerverband Sachsenmetall der Deutschen Presse-Agentur. Erst im vergangenen Jahr hatte die Metall- und Elektroindustrie mit rund 40,5 Milliarden Euro ihren bislang höchsten Jahresumsatz verbucht.

Nach der Wende sei die Zahl der Beschäftigten stetig geschrumpft und habe 1997 mit rund 100 000 Mitarbeitern ihren Tiefpunkt erreicht, so Kroemer. Seither sei es langsam wieder bergauf gegangen. Vor allem die Automobilindustrie boomt wegen weltweit hoher Nachfrage. Allein im Bereich Fahrzeugbau ist die Zahl der Mitarbeiter im März 2015 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 4300 gestiegen. Der Umsatz in der Metall- und Elektroindustrie legte im ersten Quartal um 16 Prozent zu - im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres. Laut Kroemer stellt sich die Situation innerhalb der Branche aber differenziert dar. So sei etwa die Zahl der Aufträge in der Elektrotechnik oder in der Metallindustrie zurückgegangen, die Stimmung in der Branche insgesamt eher verhalten - vor allem mit Blick auf die nächsten Monate.

Zudem steckten wichtige Exportziele wie Russland oder Brasilien nach wie vor in der Krise. Am Samstag trafen sich rund 130 Unternehmer der sächsischen Metall- und Elektroindustrie mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik zum Sachsenmetall-Forum in Chemnitz. Dabei wurden unter anderem die besten Auszubildenden und die Ausbildungsbetriebe ausgezeichnet. Die Metall- und Elektroindustrie brauche gut ausgebildete Fachkräfte, erklärte Sachsenmetall-Präsident Jörg Brückner. Die Branche biete in Sachsen sichere Jobs und eine überdurchschnittliche Bezahlung. (dpa)

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