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Bilanz von Verbundnetz Gas AG: Absatz steigt - Überschuss schrumpft deutlich

Bilanz von Verbundnetz Gas AG: Absatz steigt - Überschuss schrumpft deutlich

Deutschlands drittgrößtem Gasimporteur VNG Leipzig macht der anhaltende Preisdruck auf den internationalen Märkten und die eigene Bindung an Langfristverträge mit den Lieferanten zu schaffen.

Leipzig. Trotz Absatz- und Umsatzwachstum stürzte der Gewinn um fast zwei Drittel ab. Der Jahresüberschuss ging von fast 170 Millionen Euro auf 59 Millionen Euro zurück.

Der Absatz hingegen wuchs 2010 um rund ein Fünftel auf 220,3 Milliarden Kilowattstunden (kWh). Der Umsatz legte um 11 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zu. Der Gewinn der VNG Gruppe lag bei 69 Millionen Euro und der Umsatz bei 6,3 Millionen Euro. An seine Aktionäre will VNG 50 Millionen Euro an Dividende ausschütten.

 

Die Verbundnetz Gas AG hofft auf das neue Energiekonzept der Bundesregierung. „Wir sind davon überzeugt, dass Erdgas eine noch größere Rolle übernehmen kann. Gas sollte eine noch größere Rolle im künftigen Energiemix spielen“, sagte Vorstandschef Karsten Heuchert am Mittwoch bei der Vorstellung der Jahresbilanz 2010. Es bleibe abzuwarten, welche Auswirkungen die Diskussion um den Ausstieg aus der Kernenrgie haben werde. Heuchert rechnet aber damit, dass die Bedeutung von Gaskraftwerken zunehmen wird.

VNG bekommt 32 Prozent seiner Gaslieferungen aus Russland, 18 Prozent aus Norwegen und 19 Prozent aus Deutschland. Das Auseinanderlaufen der Preise an den Märkten und in den Verträgen sei ein Problem. Darüber gebe es Gespräche mit den Lieferanten, sagte Heuchert, ohne konkreter zu werden. Für 2011 sieht Heuchert keine Verbesserung der Gewinnsituation, hofft aber auf die kommenden Jahre. An langfristigen Lieferverträgen werde ebenso festgehalten wie an der eigenen Ölförderung. Erdgas ist derzeit wegen eines Überangebotes an den Spot- und Terminmärkten günstiger zu erhalten, als es VNG bei seinen Partnern einkauft.

VNG besitzt mittlerweile 24 Lizenzen in norwegischen Gewässern. Mittelfristig will der Importeur 10 Prozent seiner Gasmengen aus eigener Förderung bestreiten. "Wir sind davon überzeugt, dass die Investitionen in unsere Eigenförderung nachhaltige und langfristige Ergebnisbeiträge liefern werden", so Heuchert. VNG beschäftigt nach eigenen Angaben 1450 Mitarbeiter.

mro/dpa

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