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Bsirske in Leipzig als Verdi-Chef bestätigt - nur zwei Stellvertreter gewählt

Bsirske in Leipzig als Verdi-Chef bestätigt - nur zwei Stellvertreter gewählt

Frank Bsirske bleibt weitere vier Jahre Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi. Die Delegierten des Verdi-Bundeskongresses bestätigten den 59-Jährigen am Montag in Leipzig mit 94,7 Prozent der Stimmen klar im Amt.

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Frank Bsirske bleibt weitere vier Jahre Chef der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi.

Quelle: dpa

Leipzig. Der Politologe führt die 2,1 Millionen Mitglieder zählende Gewerkschaft seit ihrer Gründung 2001. Bsirske bezeichnete das Ergebnis als „klares Signal" für die Geschlossenheit.

Statt wie bisher vier hat der Vorsitzende künftig nur noch zwei Stellvertreter, und zwar die 46-jährige frühere Postbotin Andrea Kocsis (88,1 Prozent) und der 44-jährige Gewerkschaftssekretär Frank Werneke (85,3 Prozent). Margret Mönig-Raane und Gerd Herzberg, die zuvor ebenfalls Vize-Posten hatten, waren aus Altersgründen nicht mehr angetreten.

Zu weitergehenden Forderungen nach einer umfassenden Reform und Verkleinerung der Verdi-Leitungsstrukturen hatte sich Bsirske unmittelbar vor seiner Wahl zurückhaltend geäußert. „Wir kennen das aus den Betrieben - der Begriff der Verschlankung ist kein Selbstzweck", sagte er. Die Größe des Verdi-Vorstandes mit insgesamt 14 Mitgliedern sei nötig, um auf die unterschiedlichen Sparteninteressen der 13 Fachbereiche einzugehen.

Verdi ist eine Multi-Branchengewerkschaft, die Beschäftigte aus über 1000 Berufen organisiert - von der Krankenschwester oder Verkäuferin bis hin zu Journalisten und Hochschuldozenten. Verdi musste lange Jahren gegen Mitgliederrückgang kämpfen. Erstmals gab es nach Bsirskes Darstellung aber im vergangenen Jahr wieder mehr Neuzugänge als Austritte.

Bei der Wahl 2007 hatte Bsirske 94,3 Prozent erhalten. 2003 waren es 92,6. Bei der Verdi-Gründungsversammlung 2001 war er auf 95,6 Prozent gekommen.

Den 1000 Delegierten des bis Samstag dauernden Kongresses liegen mehr als 1300 Anträge zur Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik vor. Ein Thema sind auch die Arbeitsbedingungen der 1,3 Millionen Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen und Organisationen wie Diakonie oder Caritas. Verdi fordert für diese Beschäftigten ein Streikrecht und das Recht auf Tarifverträge - wie in anderen Wirtschaftsunternehmen.

dpa

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