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Bundesverband dementiert: Noch keine Entscheidung für ILA-Standort getroffen

Bundesverband dementiert: Noch keine Entscheidung für ILA-Standort getroffen

Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtsindustrie (BDLI) hat dementiert, dass für den künftigen Standort der größten deutschen Luftfahrtmesse bereits eine Entscheidung getroffen sei.

Leipzig/Berlin. "Wir werden das Ergebnis erst am Abend verkünden", sagte BDLI-Sprecherin Katja Zehe gegenüber LVZ-Online.

Zuvor hatte der "Tagesspiegel" in seiner Onlineausgabe vermeldet, dass die ILA auch weiterhin in der Region Berlin/Brandenburg veranstaltet wird. Die Staatskanzlei in Dresden glaubt hingegen noch an eine Chance für den Flughafen Leipzig/Halle. "Es ist weiter alles offen", sagte ein Sprecher am Morgen.

Ursprünglich wollten die Verantwortlichen bereits am Montag den neuen Standort präsentieren, legte sich dann aber überraschend nicht auf einen der beiden Bewerber fest. Beide sollten ihr Konzept noch schriftlich präzisieren, wie der BDLI mitteilte. Die Veranstalter nannten die Konzepte beider Regionen innovativ und interessant. Zu einigen Details seien aber noch Ergänzungen nötig, sagte BDLI-Sprecher Christopher Bach. Ob es dabei auch um Geld gehe, wollte er nicht sagen. Thema in der gut fünfstündigen Sitzung war nach seinen Worten auch die mögliche spätere Eröffnung des neuen Großflughafens in Schönefeld.

Für Berlin und Brandenburg erläuterten am Montag der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) die Pläne für Selchow bei Schönefeld. „Ich denke, dass wir uns gut präsentiert haben“, sagte Wowereit. Nun seien die Veranstalter am Zug. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) warben ebenfalls für das Konzept des Flughafens Leipzig-Halle.

Seit 1992 wird die ILA auf dem Gelände des alten Flughafens Schönefeld veranstaltet. Dort ist aber künftig mit der Eröffnung des Hauptstadtflughafens kein Platz mehr. Der BDLI hatte daher auch Standorte an anderen deutschen Flughäfen geprüft. Schon am 10. Mai hatte der Verband seine Entscheidung vertagen müssen - damals hatte die Vulkanaschewolke aus Island die Anreise des Präsidiums verhindert.

mro/ahr/dpa

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