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Chinesische Firma baut Verpackungswerk an der A14 bei Halle

Chinesische Firma baut Verpackungswerk an der A14 bei Halle

Das chinesische Unternehmen GA Pack will in einem Industriegebiet an der A14 in Halle ein Werk zur Produktion von Getränkeverpackungen bauen. Rund 110 Arbeitsplätze sollen bis Ende 2013 entstehen, wie der Investor am Montag ankündigte.

Halle. Der Start der Produktion sei für 2012 geplant. Bis Ende 2013 sollen die Anlagen dann so arbeiten, dass das Werk eine jährliche Produktionskapazität von rund vier Milliarden sterilen Kartonverpackungen hat. Rund 50 Millionen Euro sollen laut Wirtschaftsministerium in Magdeburg in den Neubau investiert werden.  

 Das Unternehmen GA Pack (Greatview Aseptic Packaging Company Limited) aus Peking mit rund 700 Beschäftigten an sechs Standorten gehört nach eigenen Angaben zu den weltweit führenden Herstellern von sterilen Verpackungen. Die Europazentrale ist in Winterthur in der Schweiz. Mit dem neuen Werk in Deutschland wolle das Unternehmen seine Aktivitäten in Europa erheblich ausbauen.   

„Wir wollen am schnellen Wachstum im internationalen Markt für steriles Verpackungsmaterial teilhaben“, sagte Peder Berggren, Direktor Internationale Geschäfte von GA Pack. Er nannte die Verkehrsanbindung an Autobahn und Schiene, die Nähe zum Flughafen Leipzig/Halle und das Fachkräftepotenzial zur Begründung für die Investitionsentscheidung. Das Werk in Halle soll auch Kapazitäten für den Export in den Nahen Osten sowie nach Nord- und Südamerika haben.   

In Halle sollen neben sterilen Kartonverpackungen für Milch auch solche für Erfrischungsgetränke ohne Kohlensäure vom Band laufen. Das Unternehmen ist seit Dezember 2010 an der Börse in Hongkong notiert. Es ist auch in Nord- und Südamerika tätig. 2010 hat GA Pack den Angaben zufolge rund zehn Milliarden sterile Kartonverpackungen hergestellt.   

Nach Angaben von Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Reiner Haseloff (CDU) hat sich Halle gegen zahlreiche weitere Standorte in anderen ostdeutschen Bundesländern durchgesetzt. Halles Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados (SPD) dankte der Landesregierung für die Unterstützung bei der Entwicklung des Industriegebietes Halle-Saalekreis an der A14 (Leipzig/Halle-Magdeburg). Die international agierende Bertelsmann-Tochter Arvato AG (Gütersloh) kündigte unterdessen an, nebenan im Industriegebiet Halle-Queis ein Logistik- und Distributionszentrum für rund 50 Millionen Euro zu bauen. Dort sollen 100 Arbeitsplätze entstehen.

Petra Buch, dpa

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