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Da staunst du - Das Leipziger Marktwesen seit 1252 bekannt

Da staunst du - Das Leipziger Marktwesen seit 1252 bekannt

Leipzig ist Knotenpunkt zweier bedeutender Handelswege. Die Via Regia führte von Westen (aus Santiago de Compostela in Spanien) ostwärts bis Moskau. Auf der 1252 erstmals urkundlich erwähnten Via Imperii reisten Händler aus dem nördlichen Stettin nach Rom.

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Der Leipziger Markt ist der traditionelle Marktplatz der Stadt.

Quelle: dpa

In Leipzig kreuzen sich beide Schlagadern.

Zur Erinnerung an die Haupthandelswege steht am Richard-Wagner-Platz heute ein Schild der Kulturstraße Via Regia, was Königsstraße oder Königsweg bedeutet. Via Imperii heißt so viel wie "die Straße, die vom Reiche kommt", auch Reichsstraße.

Auf der 1484 festgelegten Kramerordnung beruhten die Marktordnung und -verwaltung. Sie ist die Grundlage des Leipziger Marktwesens.

Für das fahrende Volk, Gaukler und Zauberer, die zum Markttreiben gehörten, wurde ab 1905 ein Messeplatz auf den Ranstädter Wiesen, vor dem damaligen Frankfurter Tor, eingerichtet. Bis heute rasten die Wanderzirkusse und die Kleinmesse am Cottaweg.

Die drei bedeutendsten Märkte der Stadt sind die historische Ostermesse, die Markttage zwischen September und Oktober sowie der Weihnachtsmarkt.

Mehr als 600 Händler, Handwerker und andere Aussteller kommen in Spitzenzeiten pro Jahr ins Stadtzentrum.

Bis zu 24 Marktveranstaltungen finden wöchentlich auf dem Markt und außerhalb des Stadtzentrums statt.

Der Wochenmarkt im Zentrum wird zweimal in der Woche abgehalten. Dort gibt es frisches Obst und Gemüse, Fisch-, Back-, und Fleischwaren. Die Wochenmarkt-Händler bieten werktags noch an verschiedenen anderen Plätzen wie dem Lindenauer Markt, dem Bayrischen Platz oder dem Huygensplatz ihre Waren feil.

Der Leipziger Weihnachtsmarkt ist einer der bekanntesten seiner Art in Deutschland. Er vereint 250 Stände und zählt im Advent bis zu 2,5 Millionen Besucher.

Besonderheit des Leipziger Weihnachtsmarktes war lange Zeit der mit 857 Quadratmetern weltgrößte freistehende Adventskalender im Böttchergäßchen. Seit 2013 hat der Adventskalender ausgedient und wird nicht mehr aufgebaut.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 04.09.2014

Christin Pomplitz

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