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Deutlicher Einbruch bei Leipziger Stadtholding

Gut 20 Millionen Euro weniger Deutlicher Einbruch bei Leipziger Stadtholding

Die Leipziger Stadtholding LVV hat vergangenes Jahr fast 20 Millionen Euro weniger im Betriebsergebnis erzielt. Vor allem die Stadtwerke mussten einen Einbruch hinnehmen. Dafür legten die Wasserwerke ihre bislang besten Zahlen vor.

Die Stadtwerke haben im vergangenen Jahr weniger Gewinn erzielt.

Quelle: André Kempner

Leipzig. Die Leipziger stadteigenen Unternehmen mussten 2014 einen deutlichen Einruch beim Betriebsergebnis hinnehmen. Nach 63,3 Millionen Euro im Vorjahr, schafften die unter dem Dach der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (LVV) agierenden Unternehmen 2014 nur noch 42,7 Millionen Euro. Der Gewinn betrug aber 23,8 Millionen Euro, nach einem Minus von 3,5 Millionen Euro im Jahr 2013.

Vor allem die Stadtwerke füllten nicht wie gewohnt die Kassen, heißt es. Die LVV führt den Rückgang auf Wetterkapriolen, aber auch auf die „aktuellen energiepolitischen Rahmenbedingungen“ zurück. 2014 sei das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen. Endkunden haben somit weniger Energie für ihre Heizungen benötigt. Die Stadtwerke führten aber immer noch 54,7 Millionen Euro an die LVV ab, nach 67,2 Millionen Euro im Jahr zuvor.

„Gemeinsam ist es uns aber gelungen, ein gutes Ergebnis zu erreichen. Zur Wahrheit gehört jedoch auch: Es gibt grundlegende und dauerhafte Belastungen des operativen Ergebnisses, insbesondere durch die geringere Wirtschaftlichkeit bei der konventionellen Energieerzeugung.  Die Ertragseinbrüche liegen in Millionenhöhe und sind in der Bilanz klar erkennbar“, sagte LVV-Geschäftsführer Norbert Menke.

Gute Nachricht hatte er aber auch zu verkünden: Die Kommunalen Wasserwerke (KWL) legten dagegen mit 30,6 Millionen Euro ihr bisher bestes Geschäftsergebnis vor. Der Versorger haben von einem höheren Pro-Kopf-Verbrauch und der gestiegenen Einwohnerzahl profitiert. Hinzu kam als Sondereffekt die Auflösung von Steuerrückstellungen.

Überraschung: Auch die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) verbesserten ihr Betriebsergebnis um 2,3 Millionen Euro. Dabei hatte der Anbieter von Bussen und Bahn mit starker Konkurrenz durch die S-Bahnen im Ende 2013 eröffneten City-Tunnel mit dem angegliederten mitteldeutschen Netz zu kämpfen. In der Bilanz schlug sich aber nieder, dass die LVB im Umland einige Linien an Wettbewerber abgeben musste und zudem Ersatzleistungen für die Bahn entfielen. Die Zahl der Fahrgäste ging um fast sechs Millionen auf 136,2 Millionen zurück. Dafür sei die Zahl der Abo-Monatskarten um 3,4 Prozent gestiegen. Die LVB erhalten in der Querfinanzierung innerhalb der LVV jährlich einen vertraglich festgeschriebenen Betrag von 45 Millionen Euro. Matthias Roth

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