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Digitalisierung: Studie sieht Aufholbedarf bei Sachsens Unternehmen

Internet der Dinge Digitalisierung: Studie sieht Aufholbedarf bei Sachsens Unternehmen

Internet der Dinge und Industrie 4.0 - Zauberworte für die Zukunft der Wirtschaft. Wo Sachsen beim digitalen Wandel steht, beleuchtet eine aktuelle Studie.

Die Digitalisierung schreitet auch in der sächsischen Wirtschaft voran. Hier die gläserne VW-Manufaktur in Dresden.

Quelle: dpa

Dresden. Sachsens Unternehmen haben einer aktuellen Studie zufolge noch Aufholbedarf bei der Digitalisierung. Die Unternehmen liegen derzeit unter dem bundesweiten Durchschnitt, gewinnen aber bis 2021 deutlich an Dynamik, wie aus dem am Freitag in Dresden vorgestellten „Monitoring-Report Wirtschaft Digital“ hervorgeht.

Für die vom Wirtschaftsministerium in Auftrag gegebene repräsentative Untersuchung hatte TNS Infratest 766 Interviews mit Firmen aus Sachsen geführt. Demnach sind knapp ein Fünftel der Unternehmen in der gewerblichen Wirtschaft hoch digitalisiert, ein gutes Drittel niedrig. Immerhin rund 30 Prozent der befragten Firmen halten eine Digitalisierung nicht unbedingt für erforderlich. Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) sprach von einem Alarmzeichen und appellierte an die Unternehmen, sich der Entwicklung nicht zu verschließen.

Auf dem Index, der Aufschluss über den „Digitalisierungsgrad“ der gewerblichen Wirtschaft gibt, erreicht der Freistaat 48 von 100 möglichen Punkten. Bundesweit liegt der Wert bei 55 Punkten. Sabine Graumann von TNS Infratest bezeichnete die weiteren Aussichten allerdings als vielversprechend. „Das Digitalisierungstempo der sächsischen mittelständischen Betriebe ist höher als im Bund.“

Ausbau des schnellen Internets wichtig

Es sind vor allem die Dienstleistungsunternehmen, die die Digitalisierung vorantreiben, aber auch die Informations- und Kommunikationsbranche gilt als digitaler Vorreiter. Dagegen haben Handel und Gesundheitswesen noch deutlichen Nachholbedarf.

Nach den Hürden für den Ausbau der Digitalisierung befragt, gaben 40 Prozent der Unternehmen den hohen Investitionsbedarf an. Fast ebenso viele (38 Prozent) bemängelten das fehlende schnelle Internet. In der Tat verfügen in Sachsen nur etwas mehr als die Hälfte der Haushalte über Hochgeschwindigkeits-Internet im Bereich von 50 Megabits pro Sekunde (Mbit/s), bundesweit sind es gut 70 Prozent.

Minister Dulig sieht für den Breitbandausbau vor allem die Telekommunikationsunternehmen in der Pflicht. Zudem verwies er auf die Technologieförderung, für die bis 2020 rund 550 Millionen Euro bereitstehen - unter anderem auch für Digitalisierungsprojekte. „Der digitale Wandel kann nur gelingen, wenn sich alle der Herausforderung stellen.“

Von dpa/LVZ

Dresden 51.0504088 13.7372621
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