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Dulig bilanziert 2015 als erfolgreiches Wirtschaftsjahr

Sachsen Dulig bilanziert 2015 als erfolgreiches Wirtschaftsjahr

Die Steuern sprudeln, die Wirtschaft brummt. Sachsen geht es ökonomisch so gut wie lange nicht. Der Wirtschaftsminister ist entspannt, verweist aber auch auf Unwägbarkeiten in der Zukunft.

2015 geht nach Ansicht von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) als guter Jahrgang in die sächsische Geschichte ein. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Dresden. 2015 geht nach Ansicht von Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) als guter Jahrgang in die sächsische Geschichte ein. In einer Bilanz verwies er am Dienstag unter anderem auf die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1991 und Rekordumsätze im Außenhandel. „2016 können wir an diese Erfolge anschließen. Voraussetzung ist, dass es uns gelingt, zu vermitteln, dass Sachsen ein weltoffenes Land ist, in dem es sich gut leben, lernen, arbeiten und investieren lässt“, erklärte Dulig.

Für dieses Jahr werde Sachsen ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent vorausgesagt, im kommenden Jahr sollen es 2,0 Prozent sein. Außerdem werde ein leichter Anstieg bei der Zahl Erwerbstätiger angenommen. Nach den Worten von Dulig lässt sich allerdings nicht abschätzen, wie es mit der Weltwirtschaft weitergeht und welche Auswirkungen das Thema Flüchtlinge noch hat. 

Neben der Integration Asylsuchender auf den Arbeitsmarkt stehe Sachsen vor der Herausforderung, auch andere benachteiligte Gruppen bei der Jobsuche zu unterstützen. In diesem Punkt sehen die Linken deutlichen Handlungsbedarf und Dulig in der Pflicht. „Es gibt keine Strategie bei der Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Sachsen“, sagte die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann. Dabei habe es sich die SPD auf die Fahnen geschrieben, einen sozialen Arbeitsmarkt für Sachsen zu schaffen: „Die SPD ist in dieser Beziehung bisher eine absolute Enttäuschung“. 

Dulig machte die Erfolge an anderen Punkten fest. So lobte er unter anderem den Erfindergeist der Sachsen: „968 Patente haben sächsische Unternehmen, Universitäten und Einzelpersonen im Jahr 2014 angemeldet, fast drei pro Tag. 2015 werden die Zahlen - sie liegen im Frühjahr 2016 vor - ähnlich aussehen.“ Damit stehe Sachsen weiter an der Spitze der ostdeutschen Bundesländer.

Der Minister wies bei seinem Jahresrückblick auch auf künftige Probleme hin. So würden Sachsen bis 2030 massive Einschnitte im Öffentlichen Personennahverkehr drohen, weil die vom Bund bereitgestellten Regionalisierungsmittel neu verteilt werden. Es gehe nun darum, einen Kompromiss auszuhandeln, der Planungssicherheit bringe.

Von LVZ

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