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Ein Jahr lang Trainee bei Porsche – nun als Planerin im Leipziger Werk angestellt

Porsche-Standort Leipzig Ein Jahr lang Trainee bei Porsche – nun als Planerin im Leipziger Werk angestellt

Die 26-jährige Tina Winkler absolvierte als erste am hiesigen Standort das Ausbildungsprogramm.

„Ich würde es immer wieder machen“, sagt Tina Winkler zu ihrem Trainee-Programm bei Porsche in Leipzig. Sie ist die erste Trainee am sächsischen Porsche-Standort gewesen.

Quelle: Andre Kempner

Leipzig. „Ich würde es immer wieder machen“, sagt Tina Winkler zu ihrem Trainee-Programm bei Porsche in Leipzig. Sie ist die erste Trainee am sächsischen Porsche-Standort gewesen. Die 26-Jährige hat ein Jahr lang alle Stationen durchlaufen, Porsche kennenlernen dürfen, von der Produktion bis hin zum Verkauf. Ziel des Programms ist es, die jungen Leute auf ihre Arbeit bei der Sportwagenschmiede vorzubereiten. In Leipzig war sie die erste Trainee-Absolventin.

Jede Station des Porsche-Werks muss durchlaufen werden

„Die erste Mitarbeiterin in einem Trainee-Programm in Leipzig war eine neue Erfahrung für alle. Es ist ein guter erster Probe-und Testlauf gewesen, beide Seiten haben davon profitiert. Wir freuen uns, auch in diesem Jahr einen der begehrten Traineeplätze für den Leipziger Standort zu erhalten“, schätzt Grit Schöbel, Leiterin Personalmanagement im Porsche-Werk Leipzig, ein. Zum Programm gehörte es, alle Stationen und Bereiche des Porschewerks zu durchlaufen, um zu wissen, was jede einzelne Abteilung leistet. Unter anderem war eine Woche Bandarbeit vorgesehen. „Man bekommt einen ganz anderen Blick darauf, wenn man selbst mal am Band steht“, berichtet Winkler. Dadurch habe sie Respekt vor dieser Arbeit entwickelt. Aber auch der Einsatz in einer Niederlassung im Porsche-Zentrum in Hamburg sei interessant gewesen. „Im Werk baut man die Autos ,nur’ – da ist es schön, auch die Kunden zu sehen, die sich auf ihre Fahrzeuge freuen“, meint die gebürtige Torgauerin. Das habe sie am nachhaltigsten beeindruckt.

Je zwei bis drei Monate blieb Winkler als Trainee in den verschiedenen Abteilungen, nur die Bandarbeit mit einer Woche und die Niederlassung mit zwei Wochen bildeten Ausnahmen. Zudem fuhr sie regelmäßig nach Stuttgart, um sich mit den anderen neun Trainees zu treffen, Workshops und Meetings zu besuchen. „Das Netzwerk, dass wir in dem Jahr aufbauen konnten, ist großartig“, so Winkler. Seit November ist ihr Trainee-Zeit vorbei und dennoch hält sich der Kontakt mit den anderen aus ihrem Jahrgang. „Der Zusammenhalt ist immer noch da“, sagt die junge Frau. Zum Trainee-Programm gehörte auch ein dreimonatiger Auslandsaufenthalt, den Tina Winkler bei Seat in Barcelona absolvierte. „Dort habe ich mich sehr wohl gefühlt. Neben der Arbeit trug auch die Stadt mit ihrer tollen Atmosphäre dazu bei“, betont sie.

Teamfähigkeit als tragende Qualifikation

Jeder Porsche-Trainee hat die Chance auf eine Festanstellung nach Ende des Programms. Diese Möglichkeit ließ sich Tina Winkler nicht nehmen und ist nun seit November vergangenen Jahres bei der Porsche Leipzig GmbH als Planerin im Bereich Prüffeld angestellt. Sie ist damit eine von 4100 Mitarbeitern am Standort. Ihre Empfehlung für alle, die ebenfalls ein Trainee-Programm bei Porsche absolvieren wollen: Einfach bewerben. „Ich habe keine Vorgeschichte mit Porsche“, erzählt Winkler. Stattdessen konnte sie einen sehr guten Studienabschluss im Fach Wirtschaftsingenieurwesen für Elektrotechnik vorweisen, darüber hinaus auch auf Auslandserfahrung bei Mini in Oxford sowie eine Affinität zu Automobilbranche. „Schon als Kind habe ich gern mit der Carrera-Bahn meines Bruders gespielt. Ich bin mit einem Bruder und lauter Cousins aufgewachsen, da wurde ich schon ein wenig in die Richtung gebracht. Mein Studienwunsch reifte bei mir daher sehr schnell: Wirtschaftsingenieurwesen für Elektrotechnik“, erklärt Winkler.

Zu den Anforderungen, um ein solches Trainee-Programm zu absolvieren, stehe an erster Stelle ein abgeschlossenes Masterstudium. „Bestenfalls enthielt dieses bereits ein Auslandsemester. Wir legen großen Wert auf Teamfähigkeit und freuen uns natürlich über jeden Bewerber, der zusätzlich eine Affinität zur Automobilbranche mitbringt, “ betont Grit Schöbel.

Von Andrea Schulze

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