Volltextsuche über das Angebot:

14 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
„Equal Pay Day“: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer gefordert

„Equal Pay Day“: Gleiche Bezahlung für Frauen und Männer gefordert

Parteien, Verbände und Staatsregierung haben zum „Equal Pay Day“ an diesem Freitag mehr Transparenz bei der Entlohnung von Frauen und Männern gefordert. Der sächsische Landesfrauenrat wies darauf hin, dass der Entgeltunterschied in Deutschland noch immer bei 22 Prozent liege.

Voriger Artikel
Erneut Flugausfälle in Leipzig wegen Streiks der Lufthansa-Piloten
Nächster Artikel
Erstmals früherer Vorstand der SachsenLB auf Anklagebank in Leipzig

Demonstrantinnen fordern die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern.

Quelle: Maurizio Gambarini

Dresden. Dies mache der Aktionstag deutlich: „Bis zum 20.3.2015 arbeiten Frauen in Deutschland umsonst, während Männer schon seit dem 1.1. für ihre Arbeit bezahlt werden - gleicher Stundenlohn und gleiche Stundenanzahl vorausgesetzt.“ 

In Sachsen liegt der Verdienstunterschied nach Angaben der Staatsregierung nur bei zehn Prozent. Und dennoch: „In punkto Bildung haben die Frauen mit den Männern mindestens gleichgezogen, aber sobald sie ins Berufsleben eintreten, stellen sich alte Geschlechter-Ungerechtigkeiten wieder ein“, meinte Gleichstellungsministerin Petra Köpping (SPD) am Donnerstag. „Wir brauchen einen Kulturwandel und Rahmenbedingungen, die passen, damit Frauen wirkliche Chancengleichheit haben.“

 Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) kündigte weitere Anstrengungen an. „Eine zukunftsfähige moderne Wirtschaft braucht auch eine zukunftsfähige Lohnstruktur. Mit dem guten sächsischen Ergebnis werden wir uns noch lange nicht zufriedengeben.“

Die Linke im Landtag verwies darauf, dass der Abstand bei der Entlohnung von Männern und Frauen im Freistaat in den vergangenen Jahren größer geworden sei. „Die Regierungsparteien haben mit ihren kosmetischen Aktionen nichts bewirkt“, so die gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion, Sarah Buddeberg. Sie forderte gezielte Förderprogramme für Frauen, ein Arbeitsmarktprogramm, das den Niedriglohnsektor in besser bezahlte Beschäftigungsverhältnisse umwandelt, und eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die Grünen mahnten mehr Transparenz an. „Frauen können nur dann ihre Rechte gezielt einfordern, wenn sie wissen, was in ihrer Branche oder in ihrem Betrieb Männer im Vergleich zu ihnen verdienen“, sagte die Grünen-Landesvorsitzende Christin Bahnert. Denn Frauen setzten in Gehaltsverhandlungen oft deutlich niedriger an als Männer. (dpa)

LVZ

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Wirtschaft
  • Jetzt einschalten!

    Begeistern Sie Ihre Kunden mit Ihren eigenen Angeboten & Informationen auf großen Bildschirmen – spielend einfach mit der LVZ Mediabox. mehr

  • Unsere Empfehlung

    Kein Display? Kein Problem! Von 22 bis 55 Zoll - mit unseren Mediabox-Komplettsystemen bieten wir Ihnen immer die individuell passende Lösung an. mehr

  • Top Preis

    Sie besitzen bereits einen Display? Mit der LVZ Mediabox steuern Sie ihre individuelle Sendeschleife bequem über das Internet. mehr

  • Sie bestimmen das Programm

    Individuell und aktuell: Ihre Informationen, Angebote und Aktionen sowie News der LVZ und von N24 auf der LVZ Mediabox mehr