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Export-Scouts beraten Unternehmen zu Auslandsgeschäften

Kleine und mittlere Unternehmen Export-Scouts beraten Unternehmen zu Auslandsgeschäften

Sachsen will mehr kleine und mittlere Unternehmen dazu bewegen, sich Märkte im Ausland zu erschließen. Geplant ist eine Internationalisierungsagentur, die in diesem Jahr gegründet wird. Nur rund acht Prozent der sächsischen Unternehmen betreiben Export - damit liegt der Freistaat deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von elf Prozent.

Nur rund acht Prozent der sächsischen Unternehmen betreiben Export. (Symbolfoto)

Quelle: dpa

Radeberg. Sachsen will mehr kleine und mittlere Unternehmen dazu bewegen, sich Märkte im Ausland zu erschließen. „Unsere Wirtschaft ist kleinteilig, da brauchen wir eine Wachstumsstrategie“, sagte Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) am Mittwoch bei einem Gespräch mit der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS). Es gebe eine Fülle von Absatzchancen, erklärte er. „Vor allem für Produkte, wo der Binnenmarkt begrenzt ist.“ Sachsen will eine Offensive starten - und die Angebote der Außenwirtschaftsförderung weiter ausbauen.

Geplant ist eine Internationalisierungsagentur, die in diesem Jahr gegründet wird. Sie soll Aktivitäten bündeln und vernetzen - und vor allem Exporteinsteiger ansprechen. Diese fürchten bürokratische und sprachliche Hürden, wenn sie ihre Produkte im Ausland verkaufen. Angesiedelt wird die Agentur bei der Wirtschaftsförderung Sachsen, zwei zusätzliche Mitarbeiter sind vorgesehen. Ab 2017 sollen zudem Export-Scouts in den Kammern von Handwerk sowie Industrie und Handel eingesetzt werden, um Exportneulinge gezielt anzusprechen und zu beraten.

Nach Einschätzung von Handwerkskammer-Präsident Jörg Dittrich wagen noch zu wenig Betriebe den Schritt ins Ausland. Nur rund acht Prozent der sächsischen Unternehmen betreiben den Angaben zufolge Export - damit liegt der Freistaat deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von elf Prozent.

Im Vorjahr sind Sachsens Exporte erneut auf Rekordniveau geklettert. Insgesamt gingen Waren im Wert von 38,38 Milliarden Euro ins Ausland - sieben Prozent mehr im Vergleich zu 2014. Während die Ausfuhren nach China und Russland zurückgingen, stiegen die Exporte in die USA. Um neue Märkte zu erschließen, reist Minister Dulig Ende Mai gemeinsam mit Unternehmern in den Iran.

LVZ

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