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Fahrradhändler warnen vor Stadler-Plänen an der Leipziger Alten Messe

Fahrradhändler warnen vor Stadler-Plänen an der Leipziger Alten Messe

Bei Leipzigs Fahrradfachhändlern regt sich Widerstand gegen die Pläne des Branchenriesen Stadler, einen neuen Standort auf der Alten Messe aufzubauen. Wie die LVZ exklusiv berichtete, würde Stadler dafür gern eine denkmalgeschützte Halle neben dem Hit-Markt sanieren und sein jetziges Zweirad-Center bei Nova Eventis aufgeben.

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Die Alte Messe in Leipzig.

Quelle: Andreas Döring

Leipzig. "Wir sind der Meinung, dass es keinem bestehenden Leipziger Fahrradfachhändler einerlei sein kann, wenn so viel neue Handelsfläche hinzukommt", erklärt dazu Gerd May, Chef des Bike Department Ost in der Karl-Liebknecht-Straße. Die beiden infrage kommenden Gebäude besäßen eine Bruttogrundfläche von 13.400 (Halle 17) sowie 17.700 Quadratmetern (Halle 15). Dieses Potenzial lasse sich bei einem Umbau sogar noch steigern. "Nach einer großzügigen Schätzung unsererseits verfügen die bis heute in Leipzig ansässigen Fahrradgeschäfte über eine Gesamtfläche von weniger als 20.000 Quadratmetern. Wir reden also von einer Verdoppelung der Verkaufsfläche für Fahrräder. Woher soll plötzlich die Kaufkraft kommen? Eine solch große Fläche muss und wird Konsequenzen für alle Mitbewerber haben, egal welche Firma dahintersteht."

Auch Fahrrad-Preisser, Rückenwind GbR, Grupetto-Radsport, Die Speiche und Das Rad-Haus teilen die Bedenken, befürchten Personalentlassungen oder Geschäftsaufgaben. "Lucky Bike, Little John und Stadler würden sich als direkte Konkurrenten eine Preisschlacht liefern, die uns allen große Verluste zufügt", warnt Leander Naumann von Fahrrad-Preisser aus der Gabelsbergerstraße. "Die Beispiele aus anderen Städten zeigen, dass die ansässigen Händler mit guter Werkstatt zum Servicepunkt zurückgestuft werden, der Radverkauf läuft dann in den preisaggressiven Großmärkten." Wenn die Umsätze in den kleinen Läden sinken, könnten sie das qualitativ hochwertige Sortiment in ihrem Geschäft nicht mehr in vollem Umfang anbieten. "Die Folge ist, dass selbst die Stammkundschaft abwandert."

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.11.2013

Jens Rometsch

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