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Forcierte Forschung bei Plasmastrahl-Technologie am Leipziger Leibniz-Institut

Forcierte Forschung bei Plasmastrahl-Technologie am Leipziger Leibniz-Institut

Mit rund drei Millionen Euro fördern der Bund und mehrere Firmen den Ausbau der Forschung auf dem Gebiet der Ionen- und Plasmastrahltechnologien am Leipziger Leibniz-Institut für Oberflächenmodifizierung (IOM).

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Laserlabor des Institutes für Oberflächenmodifizierung im Leibniz-Institut Leipzig.

Quelle: André Kempner

Die Einrichtung mit Sitz im Wissenschaftspark in der Permoserstraße hatte in den vergangenen Jahren bereits vom Bundesforschungsministerium und dem Freistaat Sachsen rund fünf Millionen Euro erhalten, um bei der ultrapräzisen Bearbeitung von Oberflächen weiter zu punkten. Ziel ist die Anwendung der Verfahren bis zur physikalischen Machbarkeitsgrenze im Pikometer-Bereich. Ein Pikometer ist ein Milliardstel Millimeter.

Zum Einsatz kommen die atomaren Teilchenstrahlen beispielsweise bei der Herstellung von Spiegeln für Teleskope, der Produktion von optischen Systemen oder in der Chip-Industrie und im Maschinenbau. Nach IOM-Angaben ist im Zuge der weiteren Profilierung in diesem Bereich jetzt eine von fünf Unternehmen finanzierte Stiftungsprofessur an der Technischen Universität Dresden eingerichtet worden. Damit werde die Kooperation zwischen den stiftenden Firmen, der TU Dresden und dem IOM gefestigt", sagte dessen Direktor Professor Bernd Rauschenbach. Auf den Lehrstuhl wurde Thomas Arnold berufen, der am IOM ein Team leitet, das sich mit Plasmajet- und Ionenstrahltechnologien befasst.

An dem 1992 gegründeten Institut waren anfangs rund 60 Mitarbeiter beschäftigt, heute sind es fast 160. Grundfinanziert wird es je zur Hälfte vom Bund und dem Land Sachsen. Mit der Einweihung des Nano-Analytikums 2012 und der Einweihung eines modernen Labor- und Bürogebäudes 2013 war die IOM-Infrastruktur in letzter Zeit nachhaltig verbessert worden. Nutzen können die Experten seit Kurzem auch einen neu installierten Teilchenbeschleuniger mit der beachtlichen Leistung von zehn Megaelektronenvolt.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 20.08.2014

Mario Beck

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