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Glaspalast am Leipziger Ring? Sächsische Aufbaubank kürt Sieger-Entwurf für Neubau

Glaspalast am Leipziger Ring? Sächsische Aufbaubank kürt Sieger-Entwurf für Neubau

Der Umzug der Sächsischen Aufbaubank (SAB) von Dresden nach Leipzig nimmt Gestalt an - im wahrsten Sinne des Wortes. Soeben wurden die Sieger des internationalen Architekturwettbewerbs für den Neubau der Zentrale an der Leipziger Gerberstraße gekürt.

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Ein Palast aus Glas: Der Entwurf der Londoner Acme-Architekten für den Neubau der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Leipzig überzeugte die Jury.

Quelle: SAB

Leipzig. Bis 2017 soll der Neubau an der Stelle des einstigen Robotron-Gebäudes fertig sein. Geschätzte Kosten: 50 Millionen Euro.

Die Jury hatte Schwerstarbeit zu verrichten. Dann aber rang sie sich durch und kürte drei Preisträger aus den 20 eingereichten Entwürfen. Der erste Preis wurde an das Architekturbüro Acme aus London vergeben. Die Briten überzeugten mit einem gläsernen Gebäude. Der zweite Preis ging an das Architekturbüro Ingenhoven Architects aus Düsseldorf, auf dem dritten Rang landete das Architekturbüro Sauerbruch Hutton aus Berlin. Die Preise waren mit insgesamt 300000 Euro dotiert. Damit ist der Architektenwettbewerb für den Bau des Gebäudes der SAB in Leipzig abgeschlossen. Welcher der Entwürfe den Zuschlag erhalten wird, steht noch nicht fest. Mit den drei Preisträgern wird jetzt verhandelt.

Fotos vom Abriss des Robotron-Gebäudes:
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Leipzig. Seit mehreren Jahren gilt er als Kopf der ORG-Crew. Jetzt sitzt René E., einer der bekanntesten Leipziger Graffiti-Sprayer, im Gefängnis. Die Polizei glaubt, mit dem bundesweit gesuchten 28-Jährigen einen wichtigen Drahtzieher der illegalen Szene geschnappt zu haben – und befürchtet schon bald einen Gegenschlag.

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Interessenten können sich die 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten von Montag an bis zum 18. Oktober anschauen. Zu sehen sind die Entwürfe im Kundencenter der Bank im Städtischen Kaufhaus Leipzig, Universitätsstraße 16, werktags von 10.30 bis 18 Uhr.

Bank-Chef Stefan Weber jedenfalls freut sich bereits auf den Umzug. "Es ist die richtige Entscheidung, dass wir nach Leipzig gehen", sagte er vor wenigen Wochen in Dresden. Der Leipziger Wirtschaftsraum "verdient es, dass wir dort aktiver sein werden als bisher". Die neue Zentrale soll am 1. Januar 2017 in Betrieb genommen werden.

Hintergrund der Bauaktivitäten ist das Standortgesetz des Freistaates. Danach zieht der Landesrechnungshof von Leipzig nach Döbeln, im Gegenzug kommt die Aufbaubank von Dresden nach Leipzig. Die Aufbaubank hat dafür das ehemalige Robotron-Gebäude am Rande der Leipziger Innenstadt gekauft und zieht dort ein Bürogebäude für 500 bis 600 Mitarbeiter hoch. Das bedeutet, dass ein Teil der Beschäftigten in Dresden bleiben wird. Der dortige Standort werde "weiter seine Bedeutung haben". Welche Abteilungen künftig wo sitzen würden, sei keine politische, sondern eine bankinterne Entscheidung nach rein sachlichen Kriterien, so Weber.

Baukosten: rund 50 Millionen Euro

Einen Massenumzug nach Leipzig wird es also nicht geben. Neu eingestellte Angestellte werden aber bereits jetzt arbeitsvertraglich darauf verpflichtet, dass sie womöglich bald in Leipzig tätig sein müssen. Gegenwärtig hat die Aufbaubank 1160 Angestellte. Ein Teil von ihnen hat befristete Verträge. Die Solidarpaktmittel laufen 2019 aus, auch aus Brüssel ist mit weniger Geld zu rechnen. Daher ist noch unklar, wie viele Mitarbeiter die Förderbank des Freistaates Sachsen mittelfristig benötigen wird.

Die Bauarbeiten in Leipzig auf dem 10000 Quadratmeter großen Grundstück sollen im nächsten Jahr starten. Das Projekt umfasst rund 22500 Quadratmeter Bruttogrundfläche für die Verwaltung und öffentlichen Bereiche der SAB. Im Rahmen der vorgegebenen Bruttogrundfläche werden Büro- und Beratungsräume sowie ein Konferenzzentrum mit rund 1500 Quadratmetern Nutzfläche sowie Platz für Cafeteria, Großküche und Rechenzentrum benötigt. Allein die Kosten für das Gebäude werden auf rund 50 Millionen Euro geschätzt. Oben drauf kommen die Kosten für das Grundstück, die Stellplätze und die Außenanlagen.

Ulrich Milde

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