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Halbleitertechnik kurbelt Zeiss-Umsatz an - neue Arbeitsplätze in Jena

Halbleitertechnik kurbelt Zeiss-Umsatz an - neue Arbeitsplätze in Jena

Die Halbleitertechnik wird für den Optikkonzern Carl Zeiss immer wichtiger. In der ersten Hälfte des im September begonnenen Geschäftsjahres legte sie mit 39 Prozent Umsatzwachstum stärker zu als die anderen Sparten, berichtete Vorstandschef Michael Kaschke am Donnerstag in Stuttgart.

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Bei Carl Zeiss werden wie bei Intel Halbleiter hergestellt. In diesem Bereich sollen in Jena Arbeitsplätze geschaffen werden.

Quelle: dpa

Stuttgart/Jena. Ähnlich sehe das für das Gesamtjahr aus - vielversprechend ist aus seiner Sicht unter anderem die EUV-Technik, bei der mit Hilfe spezieller ultravioletter Strahlen (Extrem Ultra Violet) kleinste Computerchips immer leistungsfähiger werden können. Der Zeiss-Konzern (Oberkochen) beschäftigt an seinem Gründungsort in Jena mehr als 1700 Mitarbeiter. Dazu gehört auch ein Bereich Halbleitertechnik.

Der Konzern erwirtschaftete in den sechs Monaten insgesamt 2,14 Milliarden Euro, 19 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Hierbei schlug auch die Komplettübernahme der Brillenglastochter zu Buche, die in den berechneten Wachstumswerten berücksichtigt wurde. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 176 auf 355 Millionen Euro. Der Gewinn betrug 240 Millionen Euro nach 81 Mio Euro im Vorjahreszeitraum.

Für das laufende Jahr hatte Kaschke ursprünglich Erlöse von rund 3,8 Milliarden Euro prognostiziert - was angesichts des guten ersten Halbjahrs übertroffen werden könnte. Im Vergleich der Absatzmärkte ließen Amerika und Asien mit jeweils über zwölf Prozent Umsatzplus Europa hinter sich - wo es rund acht Prozent waren. Bei der Halbleitertechnik sind ASML (Niederlande) und Nokia (Finnland) sowie Sony (Japan) die wichtigsten Partner. Gravierende Folgen der Natur- und Atomkatastrophe in Japan gab es für Zeiss bislang nicht.

Kaschke hatte im laufenden Geschäftsjahr etwa 100 neue Arbeitsplätze bei den Tochterfirmen in Jena in Aussicht gestellt.  Das soll die Bereiche Medizintechnik, Mikroskopie und Halbleitertechnik betreffen. Insgesamt unterhält Zeiss in der Thüringer Industriestadt vier Tochterfirmen, darunter die börsennotierte Zeiss Meditec AG, sowie Teile seines Forschungszentrums. Jena, wo der Mechaniker Carl Zeiss 1846 seine legendäre Werkstatt eröffnet hatte, ist der zweitgrößte Standort des Konzerns in Deutschland.

dpa

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