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Hintergrund: 200 Mitarbeiter am Flughafen streiken wieder

Hintergrund: 200 Mitarbeiter am Flughafen streiken wieder

Eine kleine Gruppe von Mitarbeitern will mit neuerlichen Streiks den Flugverkehr am Drehkreuz Frankfurt wieder behindern. Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) spricht von etwa 200 Beschäftigten, die in der Vorfeldkontrolle, der Vorfeldaufsicht und der Verkehrsplanung des Flughafenbetreibers Fraport angestellt sind.

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Eine kleine Gruppe von Mitarbeitern will mit neuerlichen Streiks den Flugverkehr am Drehkreuz Frankfurt wieder behindern. (Archivfoto)

Quelle: dpa

Frankfurt/Main. Sie sind auf dem genau abgegrenzten Vorfeld für den Flugzeugverkehr am Boden zuständig.

Die rund 90 VORFELDKONTROLLEURE oder auch Vorfeldlotsen sitzen mit im Tower und übernehmen die Flieger von den Lotsen der Flugsicherung, sobald die gelandeten Jets den Bereich der Lande- und Startbahnen verlassen haben. Sie behalten die Kontrolle, solange die Flieger am Boden sind und geben sie erst wieder an die Fluglotsen ab, wenn sie in den Bereich der Startbahn rollen. Die Kontrolleure sind keine vollausgebildeten Fluglotsen, haben aber eine interne, rund 15 Monate lange Spezialausbildung durchlaufen und in der Folge auch eine sicherheitsrelevante Lizenz. Sie führen die Piloten zu den Vorfeld- oder Gate-Positionen.

Die Beschäftigten der VORFELDAUFSICHT sitzen beispielsweise in den „Follow-Me-Wagen“, die die Jets durch das Flughafengewirr leiten. Sie steuern auch die „Pushbacks“ der Jets, also das Zurückschieben von den Terminalpositionen durch riesige Schlepper.

Die VERKEHRSZENTRALE plant die Vorfeldpositionen und Halteplätze an den Passagier-Gates. Die Mitarbeiter sind außerdem dafür verantwortlich, diese Vorgänge in die Informationssysteme des Flughafens einzuspeisen.

Eigene Vorfeldkontrollen gibt es an den Flughäfen in Dresden, Hamburg, München, Frankfurt und künftig auch in Berlin. An den übrigen Flughäfen wird die Aufgabe von den Lotsen der Deutschen Flugsicherung (DFS) miterledigt. In München wurde ein Tarifvertrag nur für die Gruppe der Vorfeldkontrolleure abgeschlossen.

dpa

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