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IG Metall setzt Streiks in Sachsen fort - Kundgebung vor BMW-Werk

Mehr Tarifbindung IG Metall setzt Streiks in Sachsen fort - Kundgebung vor BMW-Werk

Die IG Metall setzt in dieser Woche ihre Warnstreiks in Sachsen und in Berlin fort. Für Montag sind Kundgebungen unter anderem vor den Toren des Leipziger BMW-Werks, den Elbe Flugzeugwerken in Dresden, beim Porsche Werkzeugbau in Schwarzenberg sowie bei TyssenKrupp und Bosch Rexroth in Chemnitz geplant.

Warnstreiks vor dem Leipziger BMW-Werk in der Vorwoche.

Quelle: Wolfgang Zeyen

Leipzig. Die IG Metall setzt in dieser Woche ihre Warnstreiks in Sachsen und in Berlin fort. Für Montag sind Kundgebungen unter anderem vor den Toren des Leipziger BMW-Werks, den Elbe Flugzeugwerken in Dresden, beim Porsche Werkzeugbau in Schwarzenberg sowie bei TyssenKrupp und Bosch Rexroth in Chemnitz geplant. Wie die Gewerkschaft mitteilte, legten in der ersten Streikwoche rund 18.000 Beschäftigte in Berlin, Brandenburg und Sachsen bei Warnstreiks ihre Arbeit nieder.

Damit wollten sie der Forderung nach fünf Prozent mehr Lohn Nachdruck verleihen. In dieser Tarifrunde gehe es aber nicht nur um Geld, sagte Olivier Höbel, Chef des IG-Metall-Bezirks Berlin, Brandenburg und Sachsen. "Es geht auch um Gerechtigkeit, also darum, dass Beschäftigte für gleichwertige Arbeit gleiches Geld bekommen." Für viele Beschäftigte in der ostdeutschen Metall- und Elektroindustrie sehe die Realität so aus: Verdienste knapp über dem Mindestlohn, kein Tarifvertrag, im Schnitt bis zu 25 Prozent weniger Geld. Zudem müssten sie länger arbeiten als Kollegen in tarifgebundenen Unternehmen.

„Wir treten gemeinsam für mehr Tarifbindung ein", so Höbel. "Wer sich auf Kosten der Beschäftigten aus der Verantwortung stehlen will, verschafft sich mit Lohndumping unfaire Marktvorteile." Die IG Metall unterstütze deshalb Beschäftigte, die Betriebsräte gründen und gemeinsam für einen Tarifvertrag kämpfen wollten.

Die Tarifabdeckung in der Metall- und Elektroindustrie liegt bundesweit bei rund 50 Prozent. Im Osten ist sie deutlich darunter. „Eine Tarifbindung sorgt für gerechte Löhne und damit auch für eine soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen“, so Olivier Höbel.

LVZ

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