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Ifo-Institut: Ostdeutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung

Ifo-Institut: Ostdeutsche Wirtschaft weiter im Aufschwung

Die Geschäfte der Unternehmen laufen besser als erwartet - vor allem in der Industrie. Auch der Mindestlohn wirkt sich nicht so negativ aus. Entwarnung geben die Experten deshalb aber nicht.

Die Industrie treibt die Wirtschaft in Sachsen an.

Quelle: Christian Maodla

Dresden. Die Wirtschaft in Ostdeutschland wächst stärker als erwartet. Die Wirtschaftswissenschaftler des Dresdner Ifo-Instituts rechnen für dieses Jahr mit einem Anstieg des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Ostdeutschland um 1,8 Prozent. Zuletzt waren die Prognosen von 1,3 Prozent ausgegangen. „Der private Konsum bleibt der Konjunkturmotor“, sagte Joachim Ragnitz am Donnerstag bei der Vorstellung der aktuellen Prognose. Zudem führte das Ifo-Institut als Gründe für die anhaltende Expansion eine gute Lage am Arbeitsmarkt, niedrige Kraftstoff- und Heizölpreise sowie niedrige Zinsen und steigende Investitionen der Unternehmen an.

Vor allem die Industrie sei der „Wachstumstreiber“, so Ragnitz. Davon profitiere auch das Baugewerbe, das nach wie vor einen Nachfrage-Boom verzeichne. Laut Prognosen liegt das Wirtschaftswachstum in Sachsen mit erwarteten zwei Prozent in diesem Jahr höher als in den anderen Bundesländern. Laut Ragnitz zeichnet dafür vor allem der Maschinen- und Automobilbau verantwortlich. Zwar schwächt sich das Wachstum im kommenden Jahr den Prognosen zufolge etwas ab, soll aber in Ostdeutschland dennoch bei 1,6 Prozent liegen. 2014 stieg die gesamtwirtschaftliche Leistung im Osten Deutschlands um 1,6 Prozent - und lag damit auf dem gleichen Niveau wie Deutschland insgesamt.

Als dämpfend für den Aufschwung werteten die Wirtschaftswissenschaftler den Bevölkerungsrückgang, der die Suche nach Fachkräften zunehmend erschwere, sowie den Mindestlohn. „Wenn die Effekte auch weniger stark sind als zunächst erwartet“, so Ragnitz. Noch gebe es aber keine Entwarnung, betonte er. Ein halbes Jahr nach Einführung der Lohnuntergrenze müsse weiter abgewartet werden, wie die Unternehmen reagierten.

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