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Intershop setzt auf Ebay - weitere Partner gesucht

Intershop setzt auf Ebay - weitere Partner gesucht

Das Jenaer Softwareunternehmen Intershop verspricht sich von Partnerschaften wie mit der Handelsplattform Ebay kräftige Wachstumsimpulse. „Wir sind zu klein, um alles allein zu machen“, sagte Vorstand Henry Göttler am Mittwoch auf der Aktionärsversammlung in Jena.

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Intershop verspricht sich von Partnerschaften Wachstumsimpulse.

Quelle: dpa

Jena. Ebay ist nach der Übernahme des Intershop-Großaktionärs GSI Commerce (Philadelphia) quasi über Bande an der Softwareschmiede in Jena beteiligt. Nach der positiven Entwicklung seit dem GSI-Einstieg vor etwa einem Jahr sollen weitere Allianzen geschmiedet werden, kündigte Finanzvorstand Ludwig Lutter an. Die Aktionäre machten dafür den Weg frei.

Nach kontroverser Debatte gaben sie grünes Licht dafür, dass der Vorstand bei Bedarf das Grundkapital um bis zu 7,5 Millionen Euro erhöhen kann. Mit seinem Vorschlag von 10 Millionen Euro konnte sich das Management nicht durchsetzen. Schließlich wurde ein Gegenantrag einer Aktionärsgruppe angenommen, die den Spielraum für die Ausgabe neuer Aktien um 2,5 Millionen Euro beschnitt. Dadurch würden die Einflussmöglichkeiten der freien Aktionäre nicht zu stark verringert, argumentierte Roland Klaus, der nach eigenen Angaben etwa 200 Anteilseigner vertrat.

Die Kapitaloption dient laut Vorstand vor allem dazu, dass Intershop bei Bedarf neue Investoren ins Boot holen kann, mit denen Allianzen eingegangen werden sollen. Lutter sprach von „einem, möglicherweise zwei strategischen Partnern“ und einem Expansionskurs. Denkbar seien Allianzen bei der Produktentwicklung oder beim Vertrieb. Intershop ist auf Programme spezialisiert, mit denen Unternehmen ihre Geschäfte im Internet (E-Commerce) abwickeln können. Investiert wird derzeit in ein neues Programmpaket.

Der Internethandelsdienstleister GSI war im vergangenen Frühjahr in Jena eingestiegen und hält derzeit 26,2 Prozent der Intershop-Aktien. Danach hatte es wegen Personalquerelen um die Besetzung des Aufsichtsrates mehrere außerordentliche Hauptversammlungen gegeben. Diesmal war das kein Problem: Mit 87,7 Prozent wurde der GSI-Vertreter Tobias Hartmann in das Kontrollgremium gewählt. Zudem erteilten die Aktionäre Vorstand und Aufsichtsrat Entlastung.

2010 war für Intershop laut Lutter wirtschaftlich das beste Jahr seit dem Platzen der Internetblase. Für das laufende Geschäftsjahr prognostizierte der Finanzvorstand ein Umsatzwachstum von 10, eher 20 Prozent. „Das Jahr 2011 wird gut.“ Im Vorjahr lagen die Intershop-Erlöse bei rund 38,5 Millionen Euro. Erwirtschaftet wurde ein Gewinn von knapp 1,9 Millionen Euro. Intershop stellt wieder Mitarbeiter ein und hat derzeit 400 Beschäftigte.

dpa

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