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Italiener investieren in Starpark in Halle 22 Millionen Euro

65 neue Arbeitsplätze Italiener investieren in Starpark in Halle 22 Millionen Euro

Mehr als 22 Millionen Euro will eine italienische Konzerngruppe im Gewerbegebiet Starpark an der Autobahn 14 investieren. Der Stahlverarbeiter soll eine Produktionsstätte erreichten. Dabei sollen 65 Arbeitsplätze entstehen.

Die erwähnte asiatische Firma Greatview Aseptic Packaging – das grüne Gebäude.

Quelle: Starpark

Leipzig. Der italienische Stahlverarbeiter Manni Group will in Halle ein weitere Produktionsstätte für Isolierelemente errichten. Dazu investiert die Konzerngruppe im Gewerbegebiet Starpark an der Autobahn 14 nach Angaben der Stadtverwaltung 22,4 Millionen Euro. Ein entsprechender Grundstücksvertrag über sechs Hektar sei abgeschlossen worden, teilte Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) jetzt mit. Am Standort im Starpark sollen insgesamt 65 Arbeitsplätze entstehen. Baubeginn sei im kommenden Jahr. 2020 solle die Produktion beginnen.

Das italienische Unternehmen verarbeitet nach eigenen Angaben rund 500.000 Tonnen Stahl im Jahr und macht einen Umsatz von 500 Millionen Euro. In Deutschland ist die Manni Group mit der Tochterfirma Isopan GmbH vertreten. Im Werk in Plötz (Saalekreis) stellt Isopan bereits seit 2013 Sandwichpanele für die Isolierung von Dächern und Wänden her. Von hier aus werden Kunden in der Bundesrepublik, aber auch in Skandinavien, Polen, Tschechien und im Baltikum beliefert.

Mit der Investition geht es für den Starpark weiter voran, so Wiegand. Erst im Dezember 2016 hat die Deutsche Post DHL Group in dem Gewerbegebiet mit dem Bau eines neuen Logistikzentrums begonnen. Investiert werden nach Angaben der Stadt rund 25 Millionen Euro. Bis zu 300 Arbeitsplätze sollen in mehreren Ausbauschritten entstehen. Zudem will der chinesische Verpackungs-Hersteller Greatview Aseptic Packaging sei Werk im Starpark erweitern. Bis zu 23 Millionen Euro sind dafür vorgesehen. Greatview produziert in Halle mit rund 160 Mitarbeitern unter anderem Getränkeverpackungen.

Lange Zeit sah es für das Gewerbegebiet vor den Toren Halles nicht nach einer Erfolgsgeschichte aus. Das Areal war einst für die BMW-Ansiedlung vorgesehen, die Stadt hatte dafür viel Geld in den Kauf der Flächen und die Erschließung investiert. Der Autobauer ging aber nach Leipzig, das Gelände lag brach. Seitdem bemüht sich die Stadt, das 230 Hektar große Areal zu füllen.

Andreas Dunte

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