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KPMG baut Standort Leipzig weiter aus - 80 neue Mitarbeiter bis Jahresende

KPMG baut Standort Leipzig weiter aus - 80 neue Mitarbeiter bis Jahresende

Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG hat in Leipzig die Weichen auf Expansion gestellt und will ihr Dienstleistungszentrum in der Prager Straße 15-17 weiter ausbauen.

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Die KPMG hat Leipzig für sich entdeckt: In der Prager Straße arbeitet das expandierende Dienstleistungszentrum.

Quelle: KPMG

Leipzig. Waren Ende 2013 bereits 160 Mitarbeiter in dem Zentrum beschäftigt, soll die Zahl bis Jahresende auf 240 aufgestockt werden - wenn sich schnell genug Fachkräfte finden.

Das Dienstleistungszentrum ist für die gesamte KPMG zuständig - also nicht nur für den Standort Leipzig, sondern für alle deutschen Niederlassungen. "Wir übernehmen jetzt sukzessive Dienstleistungen für immer mehr Geschäftsbereiche", erklärt Prokurist David Bauer. "Unser Ziel ist, dass das Center als interner Dienstleister für alle Geschäftsbereiche der KPMG zur Verfügung steht."

Als das Zentrum Anfang 2012 seine Arbeit aufnahm, sei die KPMG davon ausgegangen, dass dort in den nächsten drei bis vier Jahren bis zu 300 Mitarbeiter Arbeit finden. "Die 300 Beschäftigten sind jetzt als Zielgröße kein Thema mehr", so Bauer. "Wir werden in den nächsten Jahren über diese Zahl hinaus einstellen."

Genug Fläche für die Expansion gibt es im Seemann-Karree an der Prager Straße. Die ursprünglich gemieteten 2600 Quadratmeter Bürofläche wurden bereits auf 3000 Quadratmeter aufgestockt. "Zum 1. Oktober mieten wir weitere 500 Quadratmeter an", sagt der Prokurist. Bei den rund 90 Mitarbeitern, die jetzt eingestellt werden, soll es sich hauptsächlich um kaufmännische Angestellte handeln - um Büro-, Versicherungs- und Bankkaufleute. Außerdem werden auch IT-Experten benötigt, denn auch Wirtschaftsprüfer setzen immer mehr IT-Tools zur Unterstützung ihrer Leistungen ein.

Die KPMG will so schnell wie möglich einstellen - im Januar wird mit dem Prüfen von Jahresabschlüssen das Arbeitsaufkommen deutlich steigen. "Wir wollen dann langsam weiter wachsen", skizziert Bauer die Pläne. Oberstes Ziel sei nachhaltiges Wachstum. "Motivierte und neugierige Mitarbeiter werden deshalb bei uns langfristig eine vernünftige Perspektive haben", so Bauer.

Aus der Leipziger Volkszeitung vom 06.09.2014

Andreas Tappert

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