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Keine Nullrunde für Sachsens Lehrer - Warnstreiks im Öffentlichen Dienst angedroht

Keine Nullrunde für Sachsens Lehrer - Warnstreiks im Öffentlichen Dienst angedroht

Nach der zweiten ergebnislosen Verhandlungsrunde für die 600 000 Angestellten der Länder am Freitag in Potsdam stehen auch in Sachsen die Signale auf Arbeitskampf.

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Quelle: dpa

Leipzig/Dresden. Die sächsischen Lehrergewerkschaften SLV und GEW kündigten unmittelbar nach Verhandlungsende Warnstreiks an. Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen plant für alle drei Länder ebenfalls Warnstreiks. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren“, sagte der tarifpolitische Sprecher, Oliver Greie. Termine und Orte nannte er aber noch nicht.

Der Sächsische Lehrerverband äußerte sich empört. Die Arbeitgeber hätten in Potsdam kein Angebot vorgelegt. „Kein Angebot bedeutet, dass die Arbeitgeber ihren Beschäftigten nichts geben wollen. Eine Nullrunde ist mit den sächsischen Lehrern nicht zu machen“, erklärte der Landesvorsitzende Jens Weichelt. Der Verband kündigte für den Zeitraum bis zur Fortsetzung der Verhandlungen Warnstreiks der Lehrer an. Die Landesvorsitzende der GEW, Sabine Gerold, betonte, es sei ein Skandal, dass sich vor allem auch der Freistaat Sachsen einer tariflichen Entgeltordnung für Lehrkräfte - und damit für seine größte Beschäftigungsgruppe - verweigere. Die gewerkschaftliche Antwort könnten nur Warnstreiks sein, „auf die wir vorbereitet sind und über deren Zeitpunkt wir nun am Wochenende entscheiden werden“.

Verdi-Vorsitzender Frank Bsirske hatte in Potsdam gesagt, die Tarifparteien lägen in der Sache sehr weit auseinander. Er gehe davon aus, dass es in der nächsten Woche Arbeitsniederlegungen gebe. Daran könnten sich angestellte Lehrer und Mitarbeiter der Straßenmeistereien beteiligen, womit der Winterdienst betroffen wäre.

Die Arbeitgeber legten bisher kein Angebot vor. Die dritte Verhandlungsrunde ist am 9. März in Potsdam. Die Gewerkschaften fordern unter anderem ein Plus von 50 Euro und eine lineare Erhöhung von 3 Prozent. Der Verhandlungsführer der Länder, Niedersachsens Finanzminister Hartmut Möllring (CDU), hält das angesichts der leeren Kassen für überzogen.

dpa

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